US-Demokrat

Al Green protestiert bei Trumps Rede – mit antirassistischem Schild

Aktualisiert:

von Christopher Schmitt

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Trump hält Rede zur Lage der Nation

Videoclip • 57 Sek • Ab 12


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Während Donald Trump seine Rede zur Lage der Nation hält, präsentiert der Demokrat Al Green ein Schild gegen eine rassistische Entgleisung auf Social Media. Daraufhin muss er den Saal verlassen.

Donald Trumps Rede zur Lage der Nation ("State of the Union") hatte gerade erst begonnen, da protestierte der demokratische US-Abgeordnete Al Green mit einem Schild, auf dem "Schwarze Menschen sind keine Affen" zu lesen war. Nachdem Green seine Botschaft hochgehalten hatte, wurde er aus dem Saal geführt. Der US-Präsident fuhr mit seiner Rede unbeirrt fort und kommentierte die Situation nicht.

US-Medien zufolge hatten Mitarbeitende des Repräsentantenhauses sowie führende Republikaner zuvor offenbar versucht, Green zu stoppen. Laut "New York Times" wollten zwei republikanische Senatoren das Schild verdecken, indem sie sich davor stellten. Zudem wurde versucht, dem 79-jährigen Demokraten das Schild zu entreißen.

Trump stellte Obamas als Affen dar

Zum Hintergrund: Der US-Präsident hatte Anfang Februar auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social ein diskriminierendes Video geteilt, in dem der ehemalige Präsident Barack Obama sowie seine Frau Michelle als Affen dargestellt wurden. Mit diesem rassistischen Bild werden schwarze Menschen seit Jahrhunderten beleidigt und herabgewürdigt.

Nach der rassistischen Entgleisung versuchte das Weiße Haus zunächst, die Wogen zu glätten. Aufgrund von Entrüstung und Protesten wurde das Posting auf Trumps Account schließlich gelöscht. Schuld an dem Skandal habe ein Mitarbeiter, hieß es.

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Verwendete Quellen

New York Times: "Al Green Once Again Disrupts Trump’s Speech After Protest"

Nachrichtenagentur dpa

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