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AfD bleibt stärkste Kraft – Schwarz-Rot verliert weiter an Rückhalt

Veröffentlicht:

von Damian Rausch

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AfD Sachsen-Anhalt: "Alles ist möglich"

Videoclip • 01:57 Min • Ab 12


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Die Bundesregierung aus Union und SPD kommt laut einer neuen Umfrage nicht aus ihrem Tief heraus. Die AfD liegt weiterhin vorne, während viele Bürger der Koalition wenig Vertrauen bei zentralen Zukunftsfragen entgegenbringen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die AfD liegt im aktuellen ZDF-"Politbarometer" mit 27 Prozent vor der Union mit 25 Prozent.

  • Union und SPD würden gemeinsam weiterhin keine Mehrheit erreichen.

  • Eine deutliche Mehrheit lehnt eine Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre ab.

Keine Mehrheit für Schwarz-Rot

Die schwarz-rote Bundesregierung aus Union und SPD bleibt laut einer aktuellen Umfrage des ZDF-"Politbarometers" politisch unter Druck. Laut der Analyse würde die AfD derzeit mit 27 Prozent stärkste Kraft werden. Die Union folgt mit 25 Prozent auf Platz zwei.

Auch für die SPD gibt es keine Trendwende. Die Sozialdemokraten verharren bei zwölf Prozent und bleiben damit auf ihrem bisherigen Tiefststand. Die Grünen kommen auf 14 Prozent, die Linke auf elf Prozent. Die FDP würde mit drei Prozent den Einzug in den Bundestag erneut deutlich verpassen.

Auch in den News:

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Wenig Vertrauen bei Sozialversicherungen

Besonders skeptisch zeigen sich die Deutschen bei der Finanzierung von Rente, Pflege- und Krankenversicherung. Nur etwa jeder Vierte traut der Bundesregierung zu, die finanziellen Herausforderungen der Sozialversicherungen erfolgreich zu lösen.

Bei möglichen Reformen spricht sich die Mehrheit für einen höheren Steuerzuschuss aus. Leistungskürzungen oder steigende Beiträge finden dagegen nur wenig Zustimmung. Eine Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre lehnen 77 Prozent der Befragten ab.

Für die Erhebung befragte die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen zwischen dem 1. und 3. Juni insgesamt 1.274 Wahlberechtigte.


Mehrheit setzt auf mehr Steuergeld für Sozialversicherungen

Bei der Frage nach der künftigen Finanzierung von Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung spricht sich die Mehrheit der Befragten für einen höheren Einsatz von Steuermitteln aus. 56 Prozent halten diesen Weg für richtig. Deutlich weniger Zustimmung erhalten dagegen Leistungskürzungen oder höhere Beiträge. Eine Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre stößt ebenfalls auf breite Ablehnung und wird von mehr als drei Vierteln der Befragten zurückgewiesen.


Verwendete Quellen:

Tagesspiegel: AfD in neuem "Politbarometer" vorn: Die FDP käme laut Sonntagsfrage nicht in den Bundestag

ZDF Politikbarometer

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