Gefährliche Landung

Erneut Zwischenfall am Münchner Flughafen: Lufthansa-Riese setzt zu früh auf

Veröffentlicht:

von Christopher Schmitt

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Videoclip • 01:17 Min • Ab 12


Ein vollbesetzter Airbus A380 aus San Francisco setzte am Montagabend zu früh auf und beschädigte die Landebahnbeleuchtung – nur zwei Tage nach einem ähnlichen Vorfall mit einer Boeing-Maschine.

Der Münchner Flughafen erlebt eine beunruhigende Serie: Nach einem Beinahe-Unglück einer Boeing 787 am Wochenende hat sich am Montagabend (17. August) ein weiterer kritischer Zwischenfall auf derselben Landebahn ereignet. Ein Airbus A380 der Lufthansa verfehlte bei der Ankunft die korrekte Aufsetzzone und touchierte die Landebahnschwelle. Zuerst hatte RTL berichtet.

An Bord des weltgrößten Passagierflugzeugs befanden sich 351 Reisende, die von der amerikanischen Westküste nach Bayern unterwegs waren. Die rund 13 Jahre alte Maschine mit dem Kennzeichen D-AIML hatte ihre Reise in San Francisco begonnen. Trotz des dramatischen Moments beim Aufsetzen gelang es der Crew, das Flugzeug sicher zu landen – alle Passagier:innen blieben unverletzt und konnten das Terminal regulär erreichen.

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Untersuchungen für zwei Zwischenfälle parallel

Bei dem Vorfall wurde die Befeuerungsanlage an der Landebahnschwelle in Mitleidenschaft gezogen. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) hat bereits Ermittlungen eingeleitet und die Flugschreiber sichergestellt, wie Medienberichten zufolge bekannt wurde. Die Lufthansa versicherte, die Untersuchungen vollumfänglich zu unterstützen.

Die Ursachen für zwei Zwischenfälle werden nun parallel untersucht. Denn 48 Stunden zuvor war auf exakt derselben Piste eine Boeing 787 Dreamliner der Vietnam Airlines beim Start über das Pistenende hinausgeschossen. Nur mit knapper Not konnte die Maschine noch abheben und ein Unglück verhindern. Auch dort wurden Lampen der Bahnbefeuerung beschädigt, bei der anschließenden Sicherheitslandung platzten mehrere Reifen.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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