Der Winter hält sich
Wetter bleibt gefährlich: Schneefälle und Glätte in Deutschland
Veröffentlicht:
von Joachim VonderthannDer Winter in Deutschland hält sich hartnäckig und sorgt weiter für Behinderungen auf den Straßen.
Bild: Jan Woitas/dpa
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Der Winter will nicht weichen. In vielen Regionen Deutschlands warnen Wetterexpert:innen wieder vor Schnee, Glätte und Eis.
Das Wichtigste in Kürze
Schnee und Glätte bestimmten am Mittwoch wieder das Wettergeschehen in vielen Teilen Deutschlands.
Bei Regensburg musste sogar die Autobahn 3 komplett gesperrt werden.
Die Expert:innen geben auch für die kommenden Tage noch keine Entwarnung.
Autofahrer:innen und Fußgänger:innen mussten sich am heutigen Mittwochmorgen (18. Februar) im Berufsverkehr mitunter wieder auf Glätte einstellen. Nachdem in der Nacht verbreitet Glätte durch geringen Schneefall oder gefrierende Nässe möglich war, erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) dann tagsüber vor allem im Bergland sowie bei Dauerfrost im Norden und Osten weiterhin Glätte.
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"Glatteis-Chaos" um Regensburg
Besonders viel Geduld war um Regensburg in Ostbayern gefragt. Wegen Glatteis und der damit einhergehenden Unfallgefahr musste die Autobahn 3 bei Regensburg mitten im morgendlichen Berufsverkehr gesperrt werden. Ein Polizeisprecher sprach von einem "Glatteis-Chaos". Ihm zufolge kommt es bereits seit der Nacht zu mehreren Unfällen. Dabei sei es größtenteils bei Blechschäden geblieben, bislang sei mindestens ein Mensch leicht verletzt worden.
Am frühen Morgen leiteten die Einsatzkräfte den Verkehr vorsichtshalber an der Anschlussstelle Laaber (Landkreis Regensburg) ab. Bis zum Autobahnkreuz bei Regensburg sei die A3 gesperrt, hieß es. Mehrere Streufahrzeuge, die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk (THW) seien ausgerückt. Zum Teil stünden die Streufahrzeuge jedoch auch im Stau, hieß es.
Schnee und Glätte noch nicht vorrüber
Doch wie geht es weiter mit Schnee und Eis? Heute kann es insbesondere im Norden, Osten und Südosten noch einzelne Schneeschauer geben. Laut DWD fallen gebietsweise wenige Zentimeter, im Stau des Erzgebirges und des Bayerischen Waldes sind fünf bis zehn Zentimeter möglich. Ansonsten erwarten die Meteorologen in der Osthälfte nur noch einzelne unergiebige Schneeschauer.
Bevorzugt im Süden und Südwesten werden dagegen vereinzelte Gewitter mit Graupel und stärkere Böen nicht ausgeschlossen.
Die Tageshöchsttemperaturen liegen laut den Prognosen im Norden und in der Mitte bei minus 2 bis plus 2 Grad, im Süden und in Rheinnähe wird es mit 2 bis 7 Grad milder.
Auch für die kommenden Tage gibt der DWD noch keine Entwarnung. Regional kann es durch Schneefall und gefrierenden Regen immer wieder glatt und gefährlich auf den Straßen werden.
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Verwendete Quellen:
Deutscher Wetterdienst
Nachrichtenagentur dpa
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