Bußgeld droht
Gewässer trocknen aus: Dresden verbietet Wasserentnahme
Aktualisiert:
von Michael Reimers:newstime
Gartentipps für trockene Sommertage
Videoclip • 01:37 Min • Ab 12
Wegen der Hitze und Trockenheit handelt Dresden: Die Stadt verhängt ein Wasserentnahmeverbot aus Bächen und Flüssen. Wer sich nicht daran hält, muss mit einem Bußgeld rechnen.
Das Wichtigste in Kürze:
Dresden hat die Wasserentnahme aus allen Gewässern verboten.
Die Regelung gilt bis zum 31. Oktober.
Das Bußgeld beträgt mindestens 50 Euro.
Der Regen der letzten Wochen hat wenig gebracht: Viele Bäche und Flüsse in Dresden führen zu wenig Wasser oder sind teilweise ausgetrocknet. Nun hat die Landeshauptstadt dort ein Wasserentnahmeverbot verhängt.
Bis Ende Oktober dürfen Eigentümer:innen und Anlieger:innen nach derzeitigem Stand kein Wasser aus den "oberirdischen Gewässern" der Stadt entnehmen.
Niederschläge gleichen nicht aus
Das Verbot gelte gleichermaßen für große Gewässer wie die Weißeritz und die Prießnitz als auch für kleinere Bachläufe, hieß es. Untersagt ist auch das "Schöpfen mit Handgefäßen".
Zur Begründung heißt es: Die "extrem niedrigen Wasserstände werden nach den derzeitigen Wetterprognosen auch in den kommenden Wochen nicht durch Niederschläge ausgeglichen werden können." Um den Naturhaushalt zu schützen, sei die Entscheidung deshalb getroffen worden, sagte René Herold, Umweltamtsleiter der Stadt.
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Grundwasserstände sind auch tief
Wer sich nicht an das hält, dem droht ein Bußgeld in Höhe von mindestens 50 Euro, teilt die Stadt weiter mit. Nicht betroffen von dem Verbot sind diejenigen, die eine wasserrechtliche Erlaubnis besitzen. Auch das Grundwasser dürfe aktuell weiter genutzt werden. Auch wenn die Grundwasserstände an den Dresdner Messstellen derzeit weit unter dem langjährigen Monatsmittel und damit an der unteren Grenze des normalen Schwankungsbereichs liegen.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
dresden.de: Gewässer trocknen aus – Dresden erteilt Wasserentnahmeverbot
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