Evakuierung wird aufgehoben

Waldbrand im Westerwald: Entwarnung für Anwohner

Veröffentlicht:

von Benedikt Rammer

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Gigantischer Brand vor den Toren Moskaus

Videoclip • 01:14 Min • Ab 12


Flammen am Ortsrand: Feuerwehr und Landwirte kämpfen gemeinsam gegen den Waldbrand. Anwohner:innen mussten ihre Häuser vorübergehend verlassen – jetzt gibt es erste Entwarnung.

Ein Waldbrand im rheinland-pfälzischen Westerwald bedroht nicht mehr unmittelbar Wohngebäude. "Durch unsere Maßnahmen konnte eine Ausbreitung Richtung Bebauung verhindert werden", sagte Björn Jestrimsky, Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Landkreises Altenkirchen, der Deutschen Presse-Agentur.

Gebhardshain liegt etwa 60 Kilometer östlich von Bonn in einer waldreichen Mittelgebirgsregion in Rheinland-Pfalz an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen.

Jestrimsky sprach jedoch auch davon, dass sich der Waldbrand weiter in Richtung Wald ausbreite. "Wir haben uns gewisse Ziele gesetzt, wo wir das Feuer letzten Endes abfangen werden. Bis dahin lassen wir es derzeit kontrolliert brennen", erläuterte der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur.

Zuvor waren Anwohner:innen einer Straße aufgefordert worden, ihre Häuser sofort zu verlassen. Von dieser ursprünglichen Evakuierung waren 20 Familien betroffen, wie eine Sprecherin der Verbandsgemeindeverwaltung mitteilte.

Katastrophenschutzinspekteur: "Es brennt noch stark, allerdings da, wo wir wollen"

Das Feuer hatte sich zunächst bis auf rund 20 Meter an die ersten Häuser herangefressen. Rund 300 Einsatzkräfte kämpften gegen die Flammen. Auch Landwirte unterstützten mit Wasserfässern. Zwei Hubschrauber waren im Einsatz, ein Dritter wurde angefordert. 

Die Bevölkerung wurde aufgerufen, den Bereich rund um die Einsatzstelle zu meiden und die Zufahrtswege für die Einsatzkräfte freizuhalten. Katastrophenschutzinspekteur Jestrimsky betonte: "Es brennt noch stark, allerdings da, wo wir wollen" und in die Richtung, die die Einsatzkräfte dem Feuer vorgeben.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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