160 Millionen betroffen
USA in Alarmbereitschaft: Massiver Wintersturm mit starken Schneefällen im Anmarsch
Veröffentlicht:
von Jana WejkumDer Wintersturm könnte viele Haushalte in den USA betreffen.
Bild: David J. Phillip/AP/dpa
Am Wochenende sollen Eis, Schnee und zweistellige Minusgrade großen Teilen der USA zu schaffen machen. Mehrere Bundesstaaten bereiten sich auf den Notfall vor.
Als "möglicherweise historisch" betitelt der US-Sender CNN den großen Wintersturm, der vielen Teilen der USA am Wochenende starke Schneefälle, Eis und gefährlich niedrige Temperaturen bringen soll. Der Sturm zieht ab Freitag (23. Januar) über die südlichen Bundesstaaten, Teile des Mittleren Westens und die Ostküste samt der Großstädte New York und Washington.
Wie der Sender ABC News berichtet, könnten 160 Millionen Amerikaner:innen betroffen sein - also mehr als ein Drittel aller Einwohner:innen des Landes.
Externer Inhalt
Dieser Inhalt stammt von externen Anbietern wie Facebook, Instagram oder Youtube.
Aktiviere bitte Personalisierte Anzeigen und Inhalte sowie Anbieter außerhalb des CMP Standards, um diese Inhalte anzuzeigen.
Warnung vor Glätte und Erfrierungen
Der Nationale Wetterdienst hat am Donnerstag (22. Januar) vor gefährlichen Reisebedingungen gewarnt. Mancherorts werden laut CNN Schneefälle von 15 bis mehr als 30 Zentimetern Höhe erwartet. Wind und Schneefall würden die Sicht einschränken, Bäume könnten umknicken und es könnte zu Stromausfällen kommen.
Durch den starken Wind erscheinen die tatsächlichen Temperaturen noch niedriger. Anhand von Wetterkarten zeigt CNN, dass in Teilen der USA am Freitag und Samstag (24. Januar) gefühlte Temperaturen im zweistelligen Minusbereich herrschen. So könnten in Minneapolis gefühlte minus 30 Grad Celsius herrschen. Wie der Nachrichtensender ABC warnt, sind Erfrierungen bei diesen Konditionen innerhalb weniger Minuten möglich.
Texas bereitet sich für Notfall vor
Der Texanische Gouverneur Greg Abbott hat im südlichen Bundesstaat das staatliche Notfallmanagement in Bereitschaft versetzt. Es solle bei wetterbedingten Zwischenfällen helfen, etwa beim Räumen von Straßen oder der Überwachung der Energieversorgung. Laut NPR haben auch North und South Carolina sowie Georgia den Notstand ausgerufen. Es würden Schutzräume und Aufwärmstationen geöffnet.
Auch in den News:
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
CNN: "Tracking the potentially historic US winter storm in maps and charts"
ABC: "Tracking the winter storm: Dangerous ice to paralyze the South, snow heading to Northeast"
NPR. "Tens of millions of Americans brace for winter weather blast"
:newstime verpasst? Hier aktuelle Folge ansehen
Mehr entdecken

Experten besorgt
Microsoft-Outlook-Lücke: Öffnen einer E-Mail kann zur Falle werden

Migration
SPD macht Druck beim Familiennachzug für Geflüchtete

Wetter
Neue Hitzewelle rollt an – bis zu 37 Grad erwartet

Hybrider Angriff
Sprengstoff-Drohne am Flughafen: BSW warnt vor Russland-Verdacht

Geniale Idee
Warum Tiefkühl-Sahnetorten lange als unmöglich galten

Streit um Entlastungen
Klingbeils Steuerpläne sorgen für neuen Ärger

