Lastwagen beteiligt
Unfallserie auf A44: Drei Tote und elf Verletzte bei Paderborn - Autobahn gesperrt
Aktualisiert:
von dpa:newstime
Drei Tote bei Glätte-Unfällen auf A44
Videoclip • 21 Sek • Ab 12
Straßenglätte hat zu einer verheerenden Unfallserie im Nordosten von Nordrhein-Westfalen geführt. Innenminister Reul zeigt sich erschüttert.
Bei einer Unfallserie aufgrund von Glätte auf der Autobahn 44 bei Paderborn sind am frühen Morgen drei Menschen ums Leben gekommen und mindestens elf verletzt worden. Das sagte eine Sprecherin der Polizei Bielefeld. Die Unfallserie ereignete sich demnach zwischen den Anschlussstellen Marsberg und Lichtenau im Kreis Paderborn.
Gegen 1:30 Uhr meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer der Polizei Unfälle aufgrund von Straßenglätte. Wie die Polizei weiter berichtete, kam es zu einem Unfall mit einem Lastwagen und einem mit Papier beladenen Sattelaufleger. Der Sattelaufleger brannte. Der Fahrer des Lastwagens konnte den Angaben zufolge nicht mehr aus dem Führerhaus geborgen werden und starb an der Unfallstelle. Der Fahrer des Sattelzugs kam ins Krankenhaus.
Straßenglätte führt zu Unfällen in beiden Fahrtrichtungen
Nach bisherigen Erkenntnissen hätten sich darüber hinaus in beiden Fahrtrichtungen aufgrund von Straßenglätte weitere 17 Unfälle mit Personen- und Sachschaden ereignet, so die Polizei. Darunter sei mindestens ein weiterer Verkehrsunfall mit zwei Toten auf der Fahrbahn in Richtung Kassel.
NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) hat sich schockiert geäußert. "Der schwere Verkehrsunfall heute Nacht auf der Autobahn bei Marsberg mit drei Todesopfern erschüttert uns zutiefst", sagte Reul der Deutschen Presse-Agentur (dpa). "Unsere Gedanken sind bei den Verstorbenen und ihren Familien."
Die A 44 ist nun zwischen den Anschlussstellen Marsberg und Lichtenau in beide Richtungen gesperrt. Seit Stunden seien Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei aus verschiedensten Kreisen in die Versorgung und Betreuung der vielen Unfallbeteiligten eingebunden. Sie hätten schnell und professionell gehandelt und sich um die vielen Betroffenen gekümmert. "Dafür möchte ich meinen Dank aussprechen", sagte Reul. Vermutlich werde die Autobahn noch einige Stunden gesperrt bleiben, um eine umfassende Unfallaufnahme zu ermöglichen.
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