Gedenken nach tödlichem Polizeieinsatz
Trauer um getöteten Polizisten in Völklingen: Schweigeminuten in ganz Deutschland
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von dpaPolizeibeamt:innen in Hamburg erinnern mit einem Foto an ihren in Völklingen erschossenen Kollegen.
Bild: Marcus Brandt/dpa
Deutschland trauert um den in Völklingen erschossenen Polizisten: Mit Schweigeminuten, Gesten und Beileidsbekundungen gedachten Kolleg:innen, Politiker:innen und Bürger:innen dem 34-Jährigen. Besonders groß ist das Mitgefühl für seine Familie.
In Trauer vereint haben bundesweit zahlreiche Polizeibeamt:innen, Bürger:innen und Politiker:innen mit einer Schweigeminute dem im Saarland erschossenen Polizisten gedacht. Im Landtag in Saarbrücken erhoben sich die Abgeordneten um 9.00 Uhr zum stillen Gedenken von den Plätzen. "Wir trauern. Das Saarland trauert", sagte Landtagspräsidentin Heike Winzent (SPD). Das Saar-Innenministerium hatte die Polizeibehörden anderer Länder und des Bundes eingeladen, sich dem Gedenken anzuschließen.
In Hamburg hielt Polizeipräsident Falk Schnabel ein Foto des Getöteten während einer Schweigeminute auf der Treppe vor dem Polizeipräsidium in der Hand. Auch im Kurznachrichtendienst X nahmen zahlreiche Polizeibehörden Anteil. "Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Freunden und all jenen, die ihm nahestanden", schrieb die Polizei Bayern.
Von der Polizei Berlin hieß es: "Allen Kolleginnen und Kollegen im Saarland wünschen wir Kraft und Zusammenhalt in dieser schweren Zeit." Die Polizei Sachsen schrieb: "Gemeinsam mit den Polizeien der Länder haben wir heute in #Sachsen an den im Dienst getöteten Polizisten aus dem #Saarland gedacht."
Auch in den News:
Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordes
Der 34 Jahre alte Polizeioberkommissar war am Donnerstag (21. August) in Völklingen gestorben, als er mit Kolleg:innen versuchte, den mutmaßlichen Täter nach einem Überfall auf eine Tankstelle zu stellen. Der Staatsanwaltschaft zufolge wurde er von sechs Schüssen getroffen, nachdem der 18 Jahre alte mutmaßliche Täter eine Dienstwaffe entrissen hatte. Die Staatsanwaltschaft ermittelt unter anderem wegen Mordes. Der Polizist hinterlässt eine Frau und zwei Kinder.
Am Donnerstag (28. August, 10.00 Uhr) will sich der Innenausschuss des saarländischen Landtages in Saarbrücken mit der Tat beschäftigen.
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