Fußgänger gestorben

Tödliche Schläge in Bremen: Polizei ermittelt 33-jährigen Verdächtigen

Veröffentlicht:

von Benedikt Rammer

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So arbeitet die Polizei in Deutschland

Videoclip • 01:46 Min • Ab 12


Nach dem Tod eines 56 Jahre alten Fußgängers in Bremen hat die Polizei einen 33-jährigen Verdächtigen ermittelt. Der Mann ist bislang nicht festgenommen worden, gegen ihn wird wegen Körperverletzung mit Todesfolge ermittelt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Polizei hat nach tödlichen Schlägen in Bremen einen 33-jährigen Verdächtigen ermittelt.

  • Das 56 Jahre alte Opfer starb nach einem Sturz mit dem Kopf auf den Boden noch am Tatort.

  • Gegen den Mann wird wegen Körperverletzung mit Todesfolge ermittelt, festgenommen wurde er bislang nicht.

Nach tödlichen Schlägen auf einen Fußgänger in Bremen hat die Polizei einen 33 Jahre alten Verdächtigen ermittelt. Der Mann soll am 8. August einen 56-Jährigen angegriffen haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Körperverletzung mit Todesfolge.

Zunächst konnten die Ermittler:innen ein Fahrzeug identifizieren, das bei der Tat verwendet worden sein soll. Die weiteren Ermittlungen führten schließlich zu dem 33-Jährigen. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte, der Verdächtige sei nicht festgenommen worden. Weitere Angaben zu den Gründen dafür wurden zunächst nicht bekannt.

Angriff dauerte nur wenige Sekunden

Der Mann steht im Verdacht, auf den Fußgänger losgegangen zu sein und ihm mit der Faust ins Gesicht geschlagen zu haben. Der 56-Jährige stürzte daraufhin und schlug mit dem Kopf auf dem Boden auf. Er starb noch am Tatort.

Ein Augenzeuge schilderte dem Sender RTL, der Vorfall habe sich sehr schnell ereignet. "Das war eine Sache von 15 Sekunden", sagte der Zeuge dem Sender. Der Angreifer habe demnach "ohne jegliche Vorwarnung" zweimal zugeschlagen und sei anschließend geflüchtet.

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Fahndung nach weißem Kleinwagen

Der Augenzeuge berichtete RTL zufolge, er sei gerade vom Einkaufen zurückgekommen, als er beobachtete, wie der Streit eskalierte. Warum die Auseinandersetzung derart außer Kontrolle geriet, war zunächst unklar.

Nach der Tat flüchtete der mutmaßliche Täter. Zeug:innen beschrieben, dass er sich mit einem weißen Kleinwagen vom Ort des Angriffs entfernt haben soll. Fahnder:innen suchten daraufhin mehrere Tage nach dem Mann. Eine Spur zu ihm gab es zunächst nicht.

Mit der Identifizierung des 33-Jährigen haben die Ermittlungen nun einen wichtigen Schritt gemacht. Ob der Verdächtige die Tat bestreitet und welche weiteren Maßnahmen die Staatsanwaltschaft plant, ist bislang nicht bekannt.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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