Bei Ludwigslust

Tierischer Zwischenfall auf der A14: Schaf löst Vollsperrung aus

Veröffentlicht:

von Max Strumberger

:newstime

So arbeitet die Polizei in Deutschland

Videoclip • 01:46 Min • Ab 12


Auf der A14 bei Ludwigslust hat ein entlaufenes Schaf am Dienstag für einen ungewöhnlichen Polizeieinsatz gesorgt. Das Tier rannte über mehrere Fahrspuren, löste eine Vollsperrung aus.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein freilaufendes Schaf brachte den Verkehr auf der A14 bei Ludwigslust zum Stillstand.

  • Die Polizei musste eingreifen, nachdem es auf der Fahrbahn fast zu einem Unfall gekommen war.

  • Nach rund 90 Minuten konnte das Tier eingefangen werden.

Ein entlaufenes Schaf hat am Dienstagnachmittag auf der A14 bei Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst und den Verkehr zeitweise komplett lahmgelegt. Gegen 16 Uhr ging bei der Autobahnpolizei die Meldung ein, dass ein Tier auf der Fahrbahn in Richtung Wismar unterwegs sei.

Vor Ort bestätigte sich die Lage schnell: Das Schaf hielt sich zunächst an der Mittelschutzplanke auf, ehe es panisch über die Autobahn lief. Die Situation wurde brenzlig, als es bereits zu einem Beinaheunfall kam. Um weitere Gefahren für Autofahrer auszuschließen, sperrten die Einsatzkräfte die A14 vorübergehend in beide Fahrtrichtungen.


Nach 90 Minuten war der Spuk beendet

Für die Polizei begann damit eine aufwendige Sicherungsaktion auf der Fahrbahn, während das Tier immer wieder unkontrolliert den Gefahrenbereich kreuzte. Erst nach rund anderthalb Stunden gelang es den Beamten, das inzwischen erschöpfte Schaf unverletzt einzufangen. Nach Angaben der Polizei wurde das Tier gesichert und von den Einsatzkräften zu zweit aus dem Gefahrenbereich getragen.

Auch in den News:

Tier in nahegelegener Schafsherde untergebracht

Damit konnte die unmittelbare Gefahr auf der Autobahn beendet und die Vollsperrung schließlich wieder aufgehoben werden. Weil der Eigentümer des Schafes zunächst nicht ermittelt werden konnte, kam das Tier vorerst auf dem Gelände eines nahegelegenen Solarparks unter. Dort wurde es bei einer bereits vorhandenen Schafsherde untergebracht. Für die Polizei endete der ungewöhnliche Einsatz damit glimpflich.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

Ostsee-Zeitung

Polizeipräsidium Rostock

Mehr entdecken