Gefährliche Schnäppchenjagd
Thüringens Verbraucherschutzministerin Beate Meißner warnt: Fake-Shops zum Black Friday
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von dpa:newstime
Black Friday: So erkennt man Fakeshops
Videoclip • 01:44 Min • Ab 12
Viele Angebote locken, einige davon sind Fake: Thüringens Verbraucherschutzministerin Beate Meißner warnt vor Betrugsmaschen. Worauf Käufer:innen beim Black Friday achten sollten.
Thüringens Verbraucherschutzministerin Beate Meißner hat zum Black Friday vor Fake-Shops im Internet gewarnt. "Mit Hilfe modernster Tools sind die Täuschungen immer weniger erkennbar. Aufgrund der ausgefeilten Tarnungen werden auch die Betrugsversuche immer dreister", warnte die CDU-Politikerin. Inzwischen seien Fake-Shops von den Seiten seriöser Anbieter kaum noch zu unterscheiden. Vorsicht sei vor allem dann geboten, wenn die Shops mit Preisen weit unter dem Durchschnitt werben. Auch könnten fehlende Kontaktmöglichkeiten auf der Internetseite Anhaltspunkte für eine mögliche Betrugsmasche sein.
"Fake-Shop-Finder" kann helfen
"Die Verbraucher sollten sich vor einem Kauf unbedingt das Impressum der Seiten durchlesen, das sich bei seriösen Seiten am unteren Rand des Bildschirms befindet", riet Meißner. Deutschlandweit sind den Angaben zufolge im vergangenen Jahr bei den Verbraucherzentralen rund 10.000 Beschwerden über Fake-Shops eingegangen. Die Verbraucherzentrale Thüringer biete auf ihrer Homepage Hilfe an, etwa einen "Fake-Shop-Finder", hieß es.
Der Black Friday stammt ursprünglich aus den USA und findet traditionell am Freitag nach Thanksgiving (Erntedankfest) statt - in diesem Jahr am 28. November. Längst beschränkt er sich nicht mehr auf einen einzigen Tag: Viele Händler starten bereits in die sogenannte Black Week, verlängern in den Cyber Monday (1. Dezember), der als Shoppingtag gilt, an dem besonders Technik-, Elektronik-, Haushalts- und Lifestyleprodukte mit speziellen Rabatten angeboten werden - und oft weiter darüber hinaus.
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