Ist es der Achtjährige?
Suche nach vermisstem Fabian: Polizei findet Kinderleiche, Gewalttat wahrscheinlich
Aktualisiert:
von dpa:newstime
Suche nach Fabian: Kinderleiche entdeckt
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Tagelang suchten zahlreiche Einsatzkräfte nach Fabian aus Güstrow. Jetzt wurde eine Kinderleiche in einem Wald entdeckt. Die Ermittelnden gehen derzeit von Fremdverschulden aus.
Bei der Suche nach dem vermissten achtjährigen Fabian aus Güstrow südlich von Rostock haben Einsatzkräfte eine Kinderleiche in einem Wald gefunden. "Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen muss davon ausgegangen werden, dass es sich vorbehaltlich der rechtsmedizinischen Untersuchung um den seit Freitag vermissten achtjährigen Jungen aus Güstrow handelt", heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Rostock und des Polizeipräsidiums Rostock. Die zweifelsfreie Identifizierung stehe noch aus und sei Gegenstand der laufenden Untersuchungen.
Die Mutter des Jungen sei inzwischen informiert worden und werde durch speziell geschultes medizinisches Personal betreut.
Fabian war seit Tagen vermisst
Am vergangenen Freitagabend hatte die Mutter laut Polizei den Jungen vermisst gemeldet. Er war demnach nicht zur vereinbarten Zeit nach Hause gekommen. Daraufhin suchten zahlreiche Einsatzkräfte tagelang fieberhaft in und um Güstrow in der Mitte von Mecklenburg-Vorpommern nach dem Grundschüler gesucht. Allein am Montag (13. Oktober) waren 200 Kräfte im Einsatz.
Am Montagabend schlugen laut Polizei mehrere Leichenspürhunde unabhängig voneinander auf dem Inselsee am Stadtrand an. Am Dienstag (14. Oktober) suchten Taucher:innen das Areal in Ufernähe ab - sie fanden allerdings nichts.
Bürger findet Leiche
Parallel suchte die Polizei weiter in der Umgebung von Güstrow Wälder und leerstehende Häuser ab. Gefunden wurde die Leiche nach den Worten eines Sprechers schließlich nach dem Hinweis eines Bürgers, der sich am späteren Vormittag an die Beamt:innen gewandt habe.
Die Kriminalpolizei führe nun weitere Ermittlungen durch, heißt es in der aktuellen Mitteilung, nach derzeitigem Stand müsse von Fremdverschulden, also wohl einer Gewalttat, ausgegangen werden.
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Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Rostock und des Polizeipräsidiums Rostock
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