Fernverkehr
Sturmtief "Elli" legt Bahnverkehr lahm – massive Einschränkungen im Raum Hannover
Veröffentlicht:
von Michael Reimers:newstime
Schneewand rollt über Deutschland
Videoclip • 01:31 Min • Ab 12
Schnee, Sturm, Stillstand: Tief "Elli" wirbelt den Bahnverkehr im Norden durcheinander. Rund um Hannover geht auf der Schiene kaum noch etwas. Fahrgäste brauchen Geduld – mindestens bis zum Mittag.
Das Wichtigste in Kürze
Sturmtief "Elli" bringt den Bahnverkehr im Norden Deutschlands weitgehend zum Stillstand.
Besonders der Raum Hannover ist betroffen, da ein zentrales Drehkreuz ausfällt.
Reisende müssen sich mindestens bis Freitagmittag auf massive Einschränkungen einstellen.
Aufgrund des Sturmtiefs "Elli" hat die Deutsche Bahn den Fernverkehr im Norden Deutschlands mindestens bis zum Freitagmittag (9. Januar) komplett eingestellt. Das Unwetter mit starken Schneeverwehungen führt zu massiven Einschränkungen im Bahnverkehr, wobei besonders der Großraum Hannover betroffen ist.
"Damit ist eines unserer wichtigsten Drehkreuze betroffen und der Fernverkehr im Norden Deutschlands nicht mehr möglich", teilte die Bahn mit. Der Betriebsstopp sei aus Sicherheitsgründen angeordnet worden, um Fahrgäste, Mitarbeiter:innen und Fahrzeuge zu schützen.
Die Deutsche Bahn kündigte an, die betroffenen Fahrgäste an den Bahnhöfen zu versorgen. In Hannover werden speziell Aufenthaltszüge bereitgestellt, in denen Reisende warten können.
Umfangreiche Unwetterwarnungen des DWD
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat wegen des Sturmtiefs "Elli" eine amtliche Unwetterwarnung vor starken Schneeverwehungen herausgegeben. Betroffen sind Teile Schleswig-Holsteins, ganz Hamburg, der nördliche Teil Niedersachsens, ganz Bremen sowie Teile von Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Brandenburg.
Die Wetterlage ist so gefährlich, dass der DWD vor "Gefahr für Leib und Leben" warnt und empfiehlt, Aufenthalte im Freien zu vermeiden.
Schon am Mittwoch (7. Januar) hatte die Deutsche Bahn vorsorglich angekündigt, den Fernverkehr im Norden und Nordosten ab Donnerstagnachmittag (8. Januar) einzuschränken. Dies betraf unter anderem Verbindungen nach Norddeich-Mole, Kiel, Sylt, Rostock, Rügen und Kopenhagen
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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