Beamte reisen nach England
Portugiesische Polizei entschuldigt sich bei Maddie McCanns Eltern
Aktualisiert:
Gerry und Kate McCann 2007 nach dem Verschwinden ihrer Tochter Maddie.
Bild: REUTERS
Beamte der portugiesischen Polizei sind nach England gereist, um sich persönlich bei der Familie der 2007 verschwundenen Maddie McCann zu entschuldigen. Die Eltern standen zeitweise selbst unter Verdacht.
Die portugiesische Polizei hat sich 16 Jahre nach dem rätselhaften Verschwinden der kleinen Maddie McCann bei den Eltern des Mädchens entschuldigt. Das berichtet die BBC. Maddie, die damals erst drei Jahre alt war, verschwand im Jahr 2007 aus einer Ferienanlage an der portugiesischen Algarve.
Im Video: Fall Maddie McCann - diese Hinweise wurden bei der Suchaktion entdeckt
In einer bemerkenswerten Geste reiste eine hochrangige Delegation der portugiesischen Polizei nun nach England, um sich bei den McCanns persönlich zu entschuldigen. Laut Bericht fand Anfang des Jahres ein Treffen zwischen Gerry McCann und den Beamten in London statt.
Staatsanwalt: "Wir glauben, dass er Madeleine McCann ermordet hat"
Die Polizisten entschuldigten sich demnach für die Art und Weise, wie die Ermittler die Familie der kleinen Maddie damals behandelt hatten. Die Eltern, Kate und Gerry McCann, waren zeitweise selbst unter Verdacht geraten, etwas mit dem Verschwinden ihrer Tochter zu tun zu haben.
Heute ist die portugiesische Polizei jedoch überzeugt, dass der Deutsche Christian B. für die Entführung des Kindes aus der Ferienanlage verantwortlich ist. Auch Hans Christian Wolters, einer der zuständigen deutschen Staatsanwälte, glaubt an B.s Verwicklung.
Er hoffe, die Ermittlungen im nächsten Jahr abschließen zu können, sagte er der BBC. "Es ist ein großes Puzzle und wir haben einige wichtige Teile, aber einige Teile fehlen noch", so der Staatsanwalt. "Wir glauben, dass er in das Verschwinden von Madeleine McCann verwickelt war, und wir glauben, dass er Madeleine McCann ermordet hat."
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