Hilfe durch Chatbot

Solinger Hausbewohnern wurde möglicherweise von KI das Leben gerettet

Veröffentlicht:

von Christopher Schmitt

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Videoclip • 01:52 Min • Ab 12


Künstliche Intelligenz antwortet schnell – und in diesem Fall wohl rechtzeitig. In Solingen brachte ein Chatbot Hausbewohner:innen in einer brenzligen Lage auf die richtige Spur.

In der Nacht zum Sonntag (2. August) erlebten Bewohner:innen eines Hauses in Solingen eine bedrohliche Situation, die ohne technologische Hilfe dramatisch hätte enden können. Mehrere Personen klagten über Schwindelgefühl und Kopfschmerzen – Symptome, die zunächst harmlos erschienen. Doch die Befragung einer Künstlichen Intelligenz brachte sie auf eine lebensbedrohliche Spur: Der Chatbot äußerte den Verdacht auf eine Kohlenmonoxid-Vergiftung.

Die Bewohner:innen handelten sofort und wählten den Notruf. Was folgte, war ein Einsatz, der die Tücken des geruch- und farblosen Gases offenbarte: Zunächst konnten weder Feuerwehr noch Stadtwerke in der betroffenen Wohnung Kohlenmonoxid nachweisen. Erst Messgeräte des Rettungsdienstes schlugen Alarm – sie ermittelten einen erhöhten CO-Wert im Blut eines Bewohners.

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Gasanlage außer Betrieb gesetzt

Daraufhin wurde das gesamte Haus geräumt. Die Tests offenbarten das Ausmaß der Gefahr: Bei allen weiteren Bewohner:innen wurden geringe Werte von Kohlenmonoxid im Blut nachgewiesen. Vier Personen kamen zur Abklärung in die Notaufnahme.

Das Rätselhafte an dem Vorfall: Trotz des Einsatzes von drei verschiedenen Messgeräten konnte kein Kohlenmonoxid im Gebäude selbst nachgewiesen werden. Die Stadtwerke setzten vorsichtshalber die Gasanlage des Hauses außer Betrieb.

Kohlenmonoxid entsteht bei unvollständiger Verbrennung von organischem Material wie Holz, Kohle und Benzin. In höheren Konzentrationen wirkt das Gas als starkes Atemgift und kann tödlich sein. Der Fall zeigt, wie wichtig es ist, vergleichbare Symptome ernst zu nehmen.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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