Himmelsspektakel
Sechs Planeten gleichzeitig: Hier kannst du am Samstag die "Planetenparade" sehen
Aktualisiert:
von Nadine von Parseval:newstime
Seltene Planeten-Konstellation über Deutschland
Videoclip • 01:27 Min • Ab 12
Sechs Planeten stehen am Samstag (28. Februar) über Deutschland gleichzeitig in einer Reihe – ein außergewöhnliches Naturschauspiel. Diese beeindruckende Planetenparade lockt mit einer klaren Sicht auf Merkur, Venus, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun.
Das Wichtigste in Kürze
Am 28. Februar 2026 sind sechs Planeten gleichzeitig am Abendhimmel sichtbar.
Vier Planeten sind mit bloßem Auge zu erkennen, zwei nur mit Fernglas oder Teleskop.
Das Sichtbarkeitsfenster reicht von Ende Februar bis Anfang März, besonders gut in Mitteleuropa am 1. März.
Am Samstagabend versammelt sich eine beeindruckende Planetenkette am Himmel: Merkur, Venus, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun stehen gemeinsam entlang der Ekliptik, also der gleichen Plantenebene. Dieses Ereignis, eine sogenannte Planetenparade, ist aus vielen Regionen der Erde zu beobachten und bietet Hobbyastronomen ein einzigartiges Spektakel.
Ein seltener Blick nach oben
Die Planetenparade ist nicht nur für Astronomen spannend, sondern für alle, die einen klaren Blick auf den Himmel haben. Das Ereignis findet im Zeitraum von Ende Februar bis Anfang März statt, wobei der 28. Februar als Referenzdatum gilt, wie "Bild" berichtet. Für Großstädte wie Berlin, Zürich oder Wien ist der 1. März demnach ein besonders guter Beobachtungstag.
Am 28. Februar lohnt es sich besonders, etwa eine Stunde nach Sonnenuntergang in den Abendhimmel zu schauen. Dort reihen sich Merkur, Venus, Saturn und Neptun kompakt am Himmel auf. Besonders auffällig ist die Venus – das mit Abstand hellste Objekt nach dem Mond – die im Sternbild Wassermann leuchtet. Jupiter zeigt sich in östlicher Richtung im Sternbild Zwillinge, während Saturn in der Nähe von Merkur und Venus nahe dem Sternbild Fische steht.
Sichtbarkeit und Beobachtungstipps
Während Merkur, Venus, Jupiter und Saturn mit dem bloßen Auge sichtbar sind, sind Uranus und Neptun anspruchsvoller zu entdecken. Beide Planeten sind nur mit Fernglas oder Teleskop zu sehen. Uranus befindet sich im Sternbild Stier, in der Nähe der Plejaden, und steht deutlich höher am Himmel als die westlichen Planeten. Neptun liegt nahe Saturn im Sternbild Fische und ist wegen seiner schwachen Helligkeit schwer zu finden. Astronomen empfehlen, zuerst Saturn zu lokalisieren und dann den deutlich schwächeren Neptun in der Umgebung zu suchen.
Auch in den News:
Verwendete Quellen:
Bild: "Am Samstag: Seltene Planetenparade über Deutschland"
:newstime verpasst? Hier aktuelle Folge ansehen
Mehr entdecken

Krieg im Nahen Osten
Iran-Krieg: Iran droht US-Militärs in Emiraten

Reise- und Sicherheitshinweise
Auswärtiges Amt warnt: Von nicht notwendigen Reisen in Teile der Türkei wird abgeraten

Preise schießen hoch
Sprit-Tipp vom Experten: "Tanken Sie so schnell wie möglich!"

Initiative vor EU-Gipfel
Merz fordert EU-Einreiseverbot für russische Ukraine-Kämpfer

Streitkräfte im Vergleich
Ranking: Das ist das stärkste Militär der Welt

Flugverkehr im Iran-Krieg
Raketen über dem Nahen Osten: So navigieren Piloten durch das Kriegsgebiet



