Oktoberfest in München

Schwerer Unfall auf der Wiesn: Mitarbeiter von Schiffsschaukel getroffen

Veröffentlicht:

von Fabia Söllner

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Wiesn-Schock: Mitarbeiter reanimiert

Videoclip • 54 Sek • Ab 12


Schwerer Unfall auf der Oidn Wiesn: Ein 47-jähriger Mitarbeiter wurde von einer Schiffsschaukel getroffen und lebensgefährlich verletzt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein 47-jähriger Mitarbeiter wurde an einer historischen Schiffsschaukel auf der Oidn Wiesn schwer verletzt.

  • Rettungskräfte mussten den Mann noch am Unfallort reanimieren, anschließend kam er in ein Krankenhaus.

  • Ein technischer Defekt oder Fremdverschulden wurden nach ersten Erkenntnissen nicht festgestellt.

Am letzten Tag des Münchner Oktoberfests ist es auf der Oidn Wiesn zu einem schweren Unfall gekommen: Ein 47 Jahre alter Mitarbeiter einer historischen Schiffsschaukel wurde am Sonntagvormittag (4. Oktober) von dem Fahrgeschäft getroffen und lebensgefährlich verletzt.

Der Unfall ereignete sich gegen 10.15 Uhr. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der Mann zuvor noch Kindern beim Anschaukeln geholfen. Anschließend soll er rückwärts wieder in Richtung der schwingenden Schaukeln gegangen sein und wurde dabei im Kopf- beziehungsweise Nackenbereich getroffen.

Sanitäter:innen haben sofort mit der Wiederbelebung begonnen, wie unter anderem die "Bild" berichtet. Danach wurde der 47-Jährige in ein Krankenhaus gebracht. Er befindet sich weiterhin in Lebensgefahr.

Nicht der erste Vorfall

Die Polizei hat das Fahrgeschäft nach dem Unfall abgesperrt. Ein technischer Defekt oder Fremdverschulden konnten zunächst nicht festgestellt werden. Die genauen Umstände werden weiter untersucht.

Mehrere Augenzeug:innen, darunter auch eine Familie mit Kindern, wurden von einem Kriseninterventionsteam betreut. Weitere Besucher:innen oder Fahrgäst:innen wurden nicht verletzt.

Der Vorfall ist nicht der erste schwere Unfall auf dem Oktoberfest 2026. Bereits zuvor hatte es mehrere tödliche und lebensgefährliche Zwischenfälle auf dem Festgelände gegeben.

Die Polizei sperrte die Schiffsschaukel ab.

Bild: Felix Hörhager/dpa


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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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