Auswertung

Saarland ist Spitzenreiter bei Vereinsdichte

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von Michael Reimers

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Eine neue Auswertung zeigt große regionale Unterschiede beim Vereinsleben in Deutschland: Während der Vereinsbestand in Berlin und Bayern wächst, schrumpft er in anderen Bundesländern.

Der "Stifterverband Zivilgesellschaft in Zahlen" hat untersucht, wie es um die Vereinslandschaft in Deutschland bestellt ist. Mit 10,6 Vereinen pro 1.000 Einwohner:innen weist das Saarland demnach die höchste Vereinsdichte auf, vor Rheinland-Pfalz (9,6) und Sachsen-Anhalt (9,2). Am unteren Ende liegen Bremen (5,0), Hamburg (5,5) und Schleswig-Holstein (6,0). Größter saarländischer Verein ist laut "SR" – zumindest gemessen an der Mitgliederzahl – der Fußball-Bundesligist SV Elversberg, gefolgt vom 1. FC Saarbrücken.

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Berlin bei Neugründungen vorne

Auch die Neugründungen hat der Verband unter die Lupe genommen: 2024 wurden 13.534 Vereine neu eingetragen, so viele wie seit fast zehn Jahren nicht mehr. Besonders deutlich zeigt sich das Wachstum in Berlin: Dort stieg der Vereinsbestand seit 2016 um 16,5 Prozent, gefolgt von Baden-Württemberg (plus 6,3 Prozent) und Bayern (plus 5,5 Prozent). Rückläufig ist die Entwicklung dagegen in Bremen (minus 6,2 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (minus 4,6 Prozent) und in Sachsen (minus 1,2 Prozent).


Verwendete Quellen:

ZiviZ im Stifterverband: "Wo in Deutschland Vereine entstehen und wo sie verschwinden"

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