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Rassismus auf dem Wohnungsmarkt? Forscher schlägt aus diesem Grund Alarm
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von Emre Bölükbasi:newstime
Interview: Ist der Wohnungsmarkt rassistisch?
Videoclip • 07:28 Min • Ab 12
Eine aktuelle Untersuchung legt offen, wie stark rassifizierte Menschen beim Wohnen benachteiligt sein sollen – von der Bewerbung bis zur psychischen Belastung. Welche Gefahr dahinter steckt, erfährst du oben im Video!
Der Weg zur passenden Wohnung beginnt oft mit einer einfachen Bewerbung – doch für viele Menschen soll genau an dieser Stelle die erste unsichtbare Hürde stehen. Laut Dr. Cihan Sinanoğlu, Leiter am Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitor, zeigt eine neue Untersuchung, dass Ungleichheiten "in der ganzen Phase des Wohnens" auftreten.
Bereits beim Zugang zum Wohnungsmarkt sollen sich spürbare Benachteiligungen zeigen, etwa wenn Bewerbungen unbeantwortet bleiben oder Besichtigungen gar nicht erst zugesagt würden.
Besonders betroffen sind laut Sinanoğlu schwarze und muslimische Menschen. Sie würden nicht nur seltener eingeladen, sondern hätten im Durchschnitt auch weniger Wohnfläche zur Verfügung. Zudem berichteten Betroffene in Gesprächen von regelmäßigen Diskriminierungserfahrungen in ihren Nachbarschaften.
Hinter diesen Mustern stecken nach Einschätzung des Forschers tief verankerte Vorurteile: Bestimmte Namen würden mit negativen Eigenschaften verknüpft – etwa angeblicher wirtschaftlicher Schwäche, fehlender Integrität oder vermeintlich "zu lauter" Lebensweise.
Der Forscher ist sich sicher: Der Rassismus auf dem Wohnungsmarkt birgt auch eine große Gefahr für die Gesellschaft. Welche das ist, erfährst du oben im Video!
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
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