Jahrelang keine Spur

Putins Superjacht vor Dänemark gesichtet – und von deutscher Küstenwache begleitet

Veröffentlicht:

von Marie-Finn Bruker

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Videoclip • 33 Sek • Ab 12


Sie ist wieder da: eine über 80 Meter lange Luxusjacht mit russischer Fahne und mutmaßlich das Schiff von Wladimir Putin. Fast vier Jahre lang herrschte Funkstille – jetzt tauchte das Signal der Jacht vor Dänemark auf.

Fast vier Jahre lang gab es kein Signal vom mutmaßlichen Luxusschiff des Kreml-Chefs Wladimir Putin. Rund ein halbes Jahr nach dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine hatte man das Automatic Identification System (AIS) der Jacht, das die Daten des Schiffs überwacht, abgeschaltet.

Jetzt soll die "Graceful" dem dänischen Rundfunk (DR) zufolge erstmals wieder auf dem Radar aufgetaucht sein.

Auch in den News:

Begleitung von dänischer Marine und deutscher Küstenwache

"Die Streitkräfte überwachen routinemäßig Schiffe, darunter auch ausländische Staatsschiffe, die die dänischen Meerengen und Hoheitsgewässer durchqueren, mit den dafür vorgesehenen Kapazitäten", teilten die dänischen Behörden dem DR mit. Demnach wurde die Jacht, bei der es sich um das private Gefährt Putins handeln soll, ab Sonntagmorgen (28. Juni) von zwei russischen Kriegsschiffen begleitet, sowie abwechselnd von der dänischen Marine und der deutschen Küstenwache.

Die russische Luxusjacht «Graceful» - hier im Jahr 2015 - erschien zuletzt 2022 auf dem Radar. (Archivbild)

Bild: picture alliance / dpa


Nach Angaben der Daten des Schiff-Tracking-Portals "Marinetraffic.com" sei die Jacht am Montag (29. Juni) weiter an der nördlichen Küste Dänemarks bei Skagen entlanggefahren. Doch schon am Abend desselben Tages sollen sich die Ortungsdaten wieder verloren haben. Es sei das letzte Signal des etwa 80,3 Meter langen Luxusschiffs seit dem August 2022 gewesen.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

Marinetraffic.com: "Graceful"

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