Urlaubsziel
Feuer auf griechischer Insel Paros: Mehrere Dörfer wegen Waldbränden evakuiert – Lage bleibt angespannt
Veröffentlicht:
von Anne Funk:newstime
Flammenhölle in Spanien und Frankreich
Videoclip • 01:33 Min • Ab 12
Nach einer Nacht mit Schrecken können die Menschen auf der griechischen Urlaubsinsel Paros inzwischen aufatmen. Doch vollständige Entwarnung gibt es noch immer nicht.
Auf der beliebten griechischen Ferieninsel Paros kämpfen Feuerwehrleute seit Dienstag (28. Juli) gegen einen außer Kontrolle geratenen Waldbrand. Mehrere Ortschaften wurden wegen der vorrückenden Flammenfront evakuiert, Bewohner:innen flüchteten auf Geheiß der Rettungskräfte an die Strände.
Besonders die Ortschaft Agkairia ist von den Flammen bedroht. Die Feuerwehr auf der Kykladen-Insel forderte Unterstützung von umliegenden Inseln wie Naxos und Syros sowie vom Festland an. Dutzende Kräfte sind im Dauereinsatz, Löschflugzeuge und Helikopter, die über Nacht pausieren mussten, nahmen bei Tagesanbruch ihre Arbeit wieder auf. Über mögliche Verletzte oder niedergebrannte Häuser wurde zunächst nichts bekannt.
Die Feuersbrunst wird durch brütende Sommerhitze und ausgetrocknete Vegetation begünstigt. Besonders problematisch: Kräftiger Wind, der nach Meteorologenprognosen am Mittwoch (29. Juli) noch stärker werden dürfte, erschwert die Löscharbeiten zusätzlich. Inzwischen habe sich die Lage deutlich verbessert und sei unter Kontrolle, so ein Sprecher der Feuerwehr gegenüber dem Nachrichtensender ERTNews. Vollständige Entwarnung wolle man aber noch nicht geben. Zwar gebe es keine aktive Feuerfront mehr, doch verbleibende kleine Brandherde müssten weiter überwacht werden.
Derzeit herrscht in mehreren Landesteilen Griechenlands hohe Waldbrandgefahr. Auf Kreta und den Inseln Lesbos, Chios, Samos, Ikaria und Psara wurde inzwischen Warnstufe vier von fünf ausgerufen. In der Hauptstadtregion Athen und im nordöstlichen Teil der Halbinsel Peloponnes gilt Warnstufe drei.
Auch in den News:
Griechenland war in diesem Jahr bisher weitgehend von Hitzewellen verschont geblieben – ein Unterschied zu den vergangenen Jahren, als solche Wellen teils wochenlang anhielten und perfekte Bedingungen für schlimme Waldbrände schufen.
Aus den verheerenden Bränden der Vergangenheit haben die Griechen jedoch Lehren gezogen: Neben 85 staatlichen Löschflugzeugen zählt die Feuerwehr nunmehr 18.000 Berufs- und Saisonkräfte. Moderne Technologie unterstützt die Brandbekämpfung: Mehr als 100 Drohnenbasen in besonders gefährdeten Regionen helfen dabei, Brände frühzeitig zu erkennen, zudem wurden vier speziell für Brandbekämpfung entwickelte Satelliten ins All gebracht.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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