Pontifex
Papst Leo XIV. warnt vor Klimawandel: "Unsere Erde ist im Verfall begriffen"
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von dpaPapst Leo XIV. blickt sorgenvoll auf den Zustand der Welt und was die Menschen aus ihr machen. (Symbolbild)
Bild: Andrew Medichini/AP/dpa
Leo XIV. findet deutliche Worte zum Zustand des Planeten. Der neue Pontifex lässt derweil noch offen, ob er zum Klimagipfel nach Brasilien fährt.
Angesichts der gegenwärtigen Hitzewelle in Europa hat Papst Leo XIV. vor den Gefahren des Klimawandels gewarnt. "Extreme Naturereignisse, die durch den vom Menschen verursachten Klimawandel hervorgerufen werden, nehmen an Intensität und Häufigkeit zu, ganz zu schweigen von den mittel- und langfristigen Auswirkungen der menschlichen und ökologischen Verwüstung durch bewaffnete Konflikte", heißt es in einem Schreiben des Oberhaupts von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken. "In verschiedenen Teilen der Welt ist mittlerweile offensichtlich, dass unsere Erde im Verfall begriffen ist."
Der Papst äußerte sich anlässlich eines von der katholischen Kirche ausgerufenen Gebetstags zur Bewahrung der Schöpfung. Weiter heißt es in dem Schreiben: "Überall führen Ungerechtigkeit, die Verletzung des Völkerrechts und der Rechte der Völker, die Gier und die daraus resultierende Ungleichheit zu Entwaldung, Umweltverschmutzung und Verlust der Biodiversität." Die mittel- und langfristigen Auswirkungen der "ökologischen Verwüstungen" würden nicht ausreichend berücksichtigt, mahnte Leo.
Der US-Amerikaner ist seit Mai als Nachfolger des verstorbenen Papstes Franziskus im Amt. Nach Angaben des Vatikans ist derzeit noch offen, ob er am Weltklimagipfel (COP30) Ende des Jahres in Brasilien teilnehmen wird.
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