Schwerer Unfall in Brandenburg
Oberkrämer: Fahrschulauto erfasst 16-jährigen Fahrschüler
Aktualisiert:
von Andrea Ege:newstime
So arbeitet die Polizei in Deutschland
Videoclip • 01:46 Min • Ab 12
Ein Fahrlehrer ist im Landkreis Oberhavel auf das Motorrad seines Fahrschülers aufgefahren. Der 16-Jährige war unter dem Auto eingeklemmt und wurde mit dem Hubschrauber in eine Berliner Klinik transportiert. Möglicherweise war ein medizinisches Problem die Ursache.
Das Wichtigste in Kürze
Ein Fahrschulauto ist in Oberkrämer auf das Motorrad eines 16-jährigen Fahrschülers aufgefahren.
Die Feuerwehr befreite den schwer verletzten Jugendlichen unter dem Pkw.
Auch der Fahrlehrer wurde verletzt.
Bei einer Motorrad-Fahrstunde im Landkreis Oberhavel in Brandenburg wurde am Dienstagabend ein 16-jähriger Motorrad-Fahrschüler schwer verletzt. Das Fahrschulauto war nach Angaben der Polizei nahezu ungebremst auf das vorausfahrende Leichtkraftrad des Jugendlichen aufgefahren. Die Feuerwehr musste den 16-Jährigen unter dem Pkw befreien.
Der Unfall ereignete sich gegen 19:40 Uhr im Kreisverkehr auf der Landesstraße 17 zwischen Marwitz, Hennigsdorf und Velten. Beide Fahrzeuge kamen von der Fahrbahn ab und landeten im Straßengraben.
Motorrad lag unter Pkw
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte zeigte sich ein ungewöhnliches Schadensbild: Das Motorrad lag unter dem Pkw, der eine Laterne gerammt hatte. Laut bild.de lag der 16-jährige Fahrschüler eingeklemmt unter dem Auto. Die Ortsfeuerwehr Bötzow sicherte den Pkw provisorisch und befreite gemeinsam mit dem Rettungsdienst den schwer verletzten Jugendlichen.
Auch in den News:
Hubschrauberflug in Berliner Klinik
Während der Rettung des Fahrschülers mussten die Teilnehmer:innen verhindern, dass das Auto abrutschte. "Die Feuerwehrleute handelten schnell, sicherten das Fahrzeug provisorisch, um den Patienten zügig aus seiner Lage zu befreien", erzählt Benjamin Ende, Einsatzleiter der Ortsfeuerwehr Bötzow laut Bild.de.
Der 16-Jährige wurde mit einem Rettungswagen zum Rettungshubschrauber „Christoph 100" transportiert und dann in ein Berliner Krankenhaus geflogen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei bestand keine Lebensgefahr. Auch der Fahrlehrer wurde verletzt.
Ermittlungen gegen Fahrlehrer
Die Polizei leitete gegen den 66-jährigen Fahrlehrer ein Strafverfahren wegen Verdacht auf fahrlässige Körperverletzung ein und stellte seinen Führerschein sicher. Möglicherweise habe ein medizinisches Problem zu dem Unfall geführt, so die Vermutung. Der Kreisverkehr in Richtung Hennigsdorf war aufgrund der Rettungsarbeiten rund eine Stunde gesperrt. Den Sachschaden beziffert die Polizei auf etwa 20.500 Euro.
Verwendete Quellen:
"Bild.de"
"Feuerwehrmagazin.de"
"MAZ Online"
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