Nach Anschlag
Noch immer 25.500 Menschen im Berliner Südwesten ohne Strom
Veröffentlicht:
von dpa:newstime
Bundeswehr sichert Notstromversorgung
Videoclip • 01:31 Min • Ab 12
Der Anschlag auf das Berliner Stromnetz sorgt nach wie vor bei tausenden Menschen im Berliner Südwesten für Stromausfall. Doch die versprochene Entspannung rückt näher.
Nach dem Stromausfall im Südwesten Berlins sind weiterhin rund 25.500 Menschen und etwa 1.200 Unternehmen ohne Strom. Das berichtete ein Sprecher des Betreibers Stromnetz Berlin. "Wir haben die Stromversorgung für alle drei betroffen S-Bahnhöfe wieder hergestellt." Das seien die Stationen Mexikoplatz, Nikolassee und Wannsee. Somit könnten die Bahnhöfe wieder genutzt werden.
Die Tiefbauarbeiten an den zwei Baustellen seien abgeschlossen. Ab heute beginnen die elektrischen Arbeiten. Damit liege man "sehr gut im Zeitplan", so der Sprecher. Von 74 betroffenen Pflegeeinrichtungen seien 72 wieder mit Strom versorgt. Aktuell seien rund "35 sehr große Notstromaggregate im Einsatz". Bis alle Betroffenen wieder am Netz sind, wird es etwa bis Donnerstagnachmittag dauern.
Ursache des Stromausfalls war ein Brandanschlag auf eine Kabelbrücke im Bezirk Steglitz-Zehlendorf, zu dem sich eine linksextremistische Gruppierung bekannte. Am Samstagmorgen waren im Südwesten Berlins zunächst 45.000 Haushalte und 2.200 Unternehmen ohne Strom.
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