Tödliche Schüsse
Nach drei Monaten Flucht: Tatverdächtiger von Menden in Serbien gefasst
Veröffentlicht:
von dpaDie tödlichen Schüsse führten in Menden am 22. August zu einem größeren Polizeieinsatz. (Archivbild)
Bild: Christoph Reichwein/dpa
Drei Monate auf der Flucht, falsche Identität, Fahndung mit Foto: Nun sind die Ermittler:innen dem mutmaßlichen Todesschützen von Menden auf die Spur gekommen.
Drei Monate nach den tödlichen Schüssen auf einen Mann im sauerländischen Menden ist der flüchtige Tatverdächtige in Serbien gefasst worden. Der 40-Jährige wurde bei einer Kontrolle entdeckt, wie die Staatsanwaltschaft Arnsberg und die Polizei Hagen gemeinsam mitteilten. Der mutmaßliche Täter hielt sich demnach unter falschen Personalien in Serbien auf. Weitere Angaben zur Festnahme und zum möglichen Motiv machte die Polizei nicht.
Der Mann, der laut Staatsanwaltschaft die serbische und montenegrinische Staatsangehörigkeit hat und in Menden wohnhaft war, soll nun nach Deutschland überführt werden. Er soll nach einem Streit in einem Wohngebiet in Menden am 22. August zwei Männer niedergeschossen haben. Ein 45-jähriger Deutscher starb. Ein zweiter Getroffener wurde schwer verletzt.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sollen alle Opfer Handwerker sein. Sie sollen zuvor für den Tatverdächtigen gearbeitet haben und mit ihm in Streit geraten sein. Seitdem war der 40-Jährige flüchtig. Nach ihm wurde mit Foto und vollem Namen per europäischem Haftbefehl gefahndet.
:newstime verpasst? Hier neueste Folge ansehen
Mehr entdecken

Ukraine-Krieg
Nach Telefonat mit Trump: Putin offen für kurze Waffenruhe

Krise in der Koalition
Bericht: Merz soll bereit gewesen sein, die Vertrauensfrage zu stellen

Teurer Iran-Krieg
"Operation Epic Fury" im Iran kostete die USA laut Pentagon schon 25 Milliarden Dollar

Stundenlange Blockade
Vollsperrung am Brenner: Demo legt A13 am 30. Mai komplett lahm

Auch Kriegsmüdigkeit wächst
Putins Zustimmungswerte im Sinkflug: Experten sehen wachsende Instabilität in Russland

Krone statt Landwirtschaft
Carl Gustaf wird 80: So tickt Schwedens König

