Hitze
Mittelmeer heizt sich auf: Warum Badeurlauber jetzt vorsichtig sein sollten
Aktualisiert:
von Jonas Bellermann:newstime
Hitzerekord im Mittelmeer: Was das für Urlauber bedeutet
Videoclip • 01:02 Min • Ab 12
Über 30 Grad Wassertemperatur an einigen Stellen des Mittelmeers: Das warme Meerwasser kann auch Auswirkungen auf den Badeurlaub haben.
Das Mittelmeer erreicht in diesem Sommer außergewöhnlich hohe Wassertemperaturen. An mehreren Stellen wurden bereits Werte von mehr als 30 Grad gemessen. Die Rekordtemperaturen haben nicht nur Folgen für das empfindliche Ökosystem, sondern können auch Auswirkungen auf den Urlaub am Meer haben.
Vor allem in flachen und geschützten Badebuchten kann sich das warme Wasser bemerkbar machen. Expert:innen raten deshalb dazu, die Bedingungen vor Ort im Blick zu behalten.
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Warmes Wasser fördert Algen und Bakterien
Hohe Wassertemperaturen schaffen günstige Bedingungen für die Ausbreitung von Algen und Bakterien. Besonders betroffen sind windgeschützte Buchten, in denen sich das Wasser weniger stark austauscht. Es kann dadurch grünlich oder trüb werden.
Ein Bad in solchen Gewässern ist nicht immer unbedenklich. Hautreizungen, Magen-Darm-Beschwerden oder auch Entzündungen der Ohren können mögliche Folgen sein. Urlauber:innen sollten deshalb Warnhinweise an Stränden ernst nehmen.
Expert:innen warnen vor "kippenden" Buchten
Nach Einschätzung von Fachleuten können einzelne Buchten im Extremfall sogar "umkippen". Dabei sinkt der Sauerstoffgehalt im Wasser deutlich ab. Die Folgen sind unter anderem Fischsterben und eine verstärkte Ausbreitung von Algen.
Auf den Urlaub am Mittelmeer müssen Reisende dennoch nicht verzichten. Wer auf die Wasserqualität achtet und trübe Badebereiche meidet, kann den Aufenthalt weiterhin unbesorgt genießen. Die meisten beliebten Urlaubsregionen bieten zahlreiche saubere und sichere Bademöglichkeiten.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
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