Abfahrt in St. Moritz
Michelle Gisin stürzt schwer: Ski-Olympiasiegerin mit Helikopter in Klinik gebracht
Veröffentlicht:
von dpaMichelle Gisin (Schweiz) in Aktion während des Trainingsrennens der Damen in der Abfahrt.
Bild: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa
Ein schwerer Sturz Michelle Gisins auf der Weltcup-Abfahrt von St. Moritz bedeutet den nächsten Rückschlag für die Skination Schweiz. Die Athletin wurde mit einem Helikopter ins Krankenhaus gebracht.
Die Schweizer Skirennfahrerin Michelle Gisin ist im Training zur Weltcup-Abfahrt von St. Moritz schwer gestürzt. Die 32-Jährige kam bei hoher Geschwindigkeit vor einer Linkskurve zu Fall und krachte heftig in den Fangzaun. Dort blieb sie zunächst liegen, wie auf TV-Bildern zu sehen war. Die Rettungskräfte brachten sie im Anschluss zu einem Helikopter, der Gisin in ein Krankenhaus flog. Informationen zu ihrem Zustand gab es zunächst nicht.
Gisin hat 2018 und 2022 jeweils Olympia-Gold in der Kombination gewonnen und vor knapp vier Jahren in Peking zudem Bronze im Super-G. Sollten sich die Befürchtungen einer schweren Verletzung bestätigen, wäre das bereits der dritte heftige Ausfall im Schweizer Team: Lara Gut-Behrami kann wegen eines Kreuzbandrisses in dieser Olympia-Saison gar nicht mehr antreten. Corinne Suter wird nach einem Trainingssturz ebenfalls in St. Moritz wegen Prellungen und einer Unterschenkelverletzung mehrere Wochen ausfallen.
In St. Moritz steht an diesem Freitag (12. Dezember) die erste Abfahrt der Saison auf dem Programm.
:newstime verpasst? Hier aktuelle Folge ansehen
Mehr entdecken

Ohlsdorfer Friedhof
Staatsschutz ermittelt: Grab von Helmut Schmidt erneut mit Hakenkreuzen beschmiert

Nur Stunden vor dem Abflug
Syrischer Machthaber al-Scharaa sagt Deutschland-Besuch ab

Erklärung veröffentlicht
Konflikt um Grönland: Europäer wollen sich gemeinsam gegen Trumps Zolldrohung wehren

Konflikt um Arktisinsel
Nach Trumps Zoll-Drohung: Bundeswehr verlässt Grönland wieder

Auszeichnungen
SPD zeichnet Verfassungsrechtlerin Brosius-Gersdorf aus

Strafzölle wegen Grönland
Klingbeil: Deutschland darf sich von Trump nicht erpressen lassen
