Königin nicht anwesend

Vereidigung von König Haakon ohne Mette-Marit: Norwegische Königin wird wegen "Komplikationen" im Parlament fehlen

Veröffentlicht:

von Marie-Finn Bruker

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Norwegens König Harald ist tot (28. August)

Videoclip • 02:07 Min • Ab 12


Der norwegische König Haakon legt vor dem Parlament in Oslo den monarchischen Eid ab. Wie der Palast nun mitteilte, wird seine Frau, Königin Mette-Marit, dabei wegen "Komplikationen" nicht anwesend sein.

Der norwegische König Haakon VIII. legt am Dienstag (1. September) seinen Eid als neuer Monarch auf die Verfassung im Parlament in Oslo ab. Wie der Palast nun überraschend mitteilte, wird die Frau des Königs, Mette-Marit von Norwegen, allerdings nicht dabei sein.

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Gesundheitliche Komplikationen vor Vereidigung

"Ihre Majestät die Königin wird bei der Vereidigung im Storting nicht anwesend sein", erklärte das norwegische Königshaus am Dienstagmorgen in einer Mitteilung. Nach dem Tod seines Vaters Harald V. am Freitag (28. August) war Haakon sofort zum König geworden. Im norwegischen Parlament in Oslo soll sich der Monarch in seiner neuen Rolle vereidigen lassen. Begleitet wird er statt von Mette-Marit nun von der gemeinsamen Tochter, Kronprinzessin Ingrid Alexandra.

Wie der Hof unter Berufung auf den Lungenarzt der Königin mitteilte, sei es am Morgen der Vereidigung zu einem Zwischenfall infolge von Mette-Marits Lungentransplantation gekommen. Diese hatte seit der Operation "mehrfach Komplikationen", so Are Holm vom Rikshospitalet in Oslo. Aus diesem Grund müsse die Königin den ganzen Tag über beobachtet werden und werde nicht an der Vereidigung ihres Mannes teilnehmen können.



Mette-Marit leidet an der unheilbaren Krankheit Lungenfibrose, bei der das Lungengewebe vernarbt. In den vergangenen Jahren hatte sich der Zustand der damaligen Kronprinzessin zusehends verschlechtert. Schließlich erhielt sie Mitte Juni 2026 eine neue Lunge. Die Operation verlief erfolgreich, dennoch ist die Königin nach wie vor geschwächt und muss sich weiterhin rehabilitieren.


Verwendete Quellen:

Norwegischer Königshof: "Edsavleggelsen i Stortinget"

Nachrichtenagentur dpa

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