Nagelsmann-Nachfolger

DFB-Pressekonferenz: Jetzt offiziell – Jürgen Klopp ist neuer Bundestrainer

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von Deborah Rebel

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Deutschlands Hoffnung: 5 Fakten über Jürgen Klopp (23. Juni)

Videoclip • 01:15 Min • Ab 12


Der neue Bundestrainer startet mit klaren Ansagen, großen Träumen und einer Kampfansage an die Medien – doch Erfolgsversprechen will er nicht geben.

Mit einer Mischung aus Euphorie, Demut und knallharten Warnungen wurde Jürgen Klopp am Freitag (24. Juli) offiziell als 13. Bundestrainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft vorgestellt. Bei seiner Präsentation in der DFB-Zentrale zeigte der 59-Jährige sofort, dass mit ihm eine neue Ära beginnt, die er nach seinen eigenen Regeln gestalten will.

"Wer Jürgen holt, kriegt ihn", stellte Klopp unmissverständlich klar. Und was das bedeutet, machte er gleich zu Beginn deutlich: "Wenn ihr euch danebenbenehmt oder meine Familie nicht in Ruhe lasst, bin ich weg." Die Warnung richtete sich an die Medien, die in den vergangenen Wochen bereits über Details seines neuen Jobs berichtet hatten. "Wenn ihr morgen sagt, der ist scheiße, dann bin ich weg", ergänzte er.

Vertrag bis 2030, Start am 15. August

Nach intensiven Verhandlungen hat der DFB seinen Wunschkandidaten bis zur WM 2030 verpflichten können. Offizieller Vertragsbeginn ist der 15. August. Die Freigabe durch Red Bull, wo Klopp bis 2029 als Head of Global Soccer unter Vertrag stand, kostete den DFB eine Million Euro – das Geld fließt an die Red-Bull-Stiftung Wings for Life. Zusätzlich verpflichtete sich der Verband, bis 2030 drei Länderspiele in Leipzig auszutragen.

"Es ist eine große Ehre für mich", sagte Klopp bei seiner Vorstellung. DFB-Präsident Bernd Neuendorf betonte: "Er war von Anfang an unsere Wunschlösung. Da waren wir uns im Verband einig, dass wir diese Lösung verfolgen müssen."

Keine Versprechen, aber ein Traum

Schnelle Erfolgsversprechen – anders als sein Vorgänger Julian Nagelsmann – will Klopp nicht abgeben. Stattdessen setzt er auf Realismus: "Erfolg ist Leistung in Relation zur Erwartungshaltung", erklärte er. Doch einen Traum erlaubt er sich: Deutschland könnte 2030 Weltmeister werden. "Stelle man sich mal vor, es wäre so: Am nächsten Tag wäre der Nachbar nicht mehr so ein Arsch, wie wir im Moment vielleicht denken, er ist", sagte Klopp und fügte hinzu: "Das ist das, was Fußball verändern kann."

Seine Mission formulierte er klar: "Wir können es nicht ohne die Leute links und rechts machen." Er wolle erreichen, "dass die Leute nach dem Spiel nach Hause gehen und sagen: 'Wow, das war wirklich cool.'"

Bewährtes Team, neue Gesichter

An Klopps Seite werden seine langjährigen Assistenten Peter Krawietz und Pepijn Lijnders sowie sein ehemaliger Dortmunder Spieler Sven Bender als Co-Trainer arbeiten. Eine besondere Rolle erhält Marc Kosicke, Klopps Berater seit zwei Jahrzehnten: Er wird "Co-Trainer für Strategie, Entwicklung und Innovation" – allerdings als externer Mitarbeiter, nicht als DFB-Angestellter.

Parallel zur Klopp-Verkündung gab der DFB bekannt, dass Ex-Weltmeister Per Mertesacker ab Januar 2027 Geschäftsführer wird und damit Andreas Rettig ablöst.

Premiere Ende September

Die erste Bewährungsprobe wartet bereits am 24. September: In Amsterdam trifft Klopps Mannschaft in der Nations League auf die Niederlande. Binnen zehn Tagen folgen Partien gegen Griechenland, Serbien und erneut Griechenland. Das große Ziel ist die EM 2028 in England, Schottland, Wales und Irland – für die sich Deutschland erst noch qualifizieren muss.

57 Spieler hat sich Klopp bereits notiert, beobachten konnte er sie bislang nur via YouTube. Zur Torwartfrage nach Manuel Neuers Rücktritt oder zur Rolle von Kapitän Joshua Kimmich äußerte er sich noch nicht. Fest steht aber: Er will an der Viererkette festhalten und die Flügel stärken – dort sieht er die "modernen Spielmacher".

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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