Baden-Württemberg
Kehl: 15-Jähriger erleidet schweren Stromschlag auf Güterzug
Veröffentlicht:
von dpa:newstime
So arbeitet die Polizei in Deutschland
Videoclip • 01:46 Min • Ab 12
Ein Jugendlicher ist in Baden-Württemberg auf einen Güterwagen geklettert. Dabei geriet er zu nahe an die Oberleitung und bekam einen Stromschlag mit lebensgefährlichen Verbrennungen.
Das Wichtigste in Kürze
Ein Teenager ist nachts auf einen Frachtwagen am Güterbahnhof Kehl geklettert.
Auf dem Dach des Zuges erlitt er einen schweren Stromschlag.
Der 15-Jährige wurde dadurch lebensgefährlich verbrannt.
Ein 15-Jähriger ist im baden-württembergischen Kehl auf einen Güterwagen geklettert und hat sich lebensbedrohliche Verbrennungen zugezogen. Er kam der stromführenden Oberleitung zu nahe und erhielt einen Stromschlag, wie die Polizei mitteilte.
Mit dem Hubschrauber wurde er demnach in eine Spezialklinik geflogen. Der Junge hatte den Angaben zufolge wegen eines Schulausflugs in einem Hotel in Kehl übernachtet. Warum er nachts gegen drei Uhr auf den Frachtwagen am Güterbahnhof kletterte, sei noch völlig unklar. Zu den Hintergründen des Stromunfalls ermittelt die Bundespolizeiinspektion Offenburg.
Auch in den News:
Strom in Oberleitungen: 65-mal stärker als aus der Steckdose
Die Bundespolizei warnt laut eigenen Angaben davor, Bahnanlagen zu betreten oder auf Waggons zu klettern. Um sich schwer zu verletzen oder gar zu sterben, müsse man die 15.000 Volt starke Oberleitung nicht einmal berühren. Bereits ein Abstand von 1,50 Metern könne ausreichen, damit der Strom durch einen Lichtbogen auf den menschlichen Körper übergreift. Der Strom in den Oberleitungen sei 65-mal stärker als der Strom aus einer Haushaltssteckdose.
Verwendete Quelle:
Nachrichtenagentur dpa
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