Eisenhüttenstadt
Invasive Art: Asiatische Hornisse in Brandenburg entdeckt
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von Michael Reimers:newstime
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Videoclip • 01:27 Min • Ab 12
Eine Asiatische Hornisse wurde in Eisenhüttenstadt entdeckt. Die invasive Art breitet sich seit Jahren von Süden nach Norden und Osten aus. Was das für Imkerei und Biodiversität bedeutet.
In Brandenburg wurde die invasive Asiatische Hornisse in Eisenhüttenstadt entdeckt. Das teilte das Brandenburger Umweltministerium mit. Im Nest wurde den Angaben zufolge eine fortpflanzungsfähige Königin nachgewiesen. Das Nest soll am Freitag (24. Juli) mit Unterstützung der Feuerwehr von Experten beseitigt werden. Bereits 2023 war in Berlin ein Nest festgestellt und beseitigt worden, wodurch eine weitere Ansiedlung der invasiven Art verhindert wurde.
Die Asiatische Hornisse breitet sich in Deutschland aus
Die Begegnung mit einer einzelnen Asiatischen Hornisse stellt für Menschen in der Regel keine Gefahr dar. In der Nähe ihrer Nester ist jedoch Vorsicht geboten, da die Tiere diese aggressiv verteidigen können. Als invasive Art stellt die Asiatische Hornisse zudem eine potenzielle Gefahr für die Biodiversität dar.
Die Asiatische Hornisse stammt ursprünglich aus Südostasien, wurde jedoch 2004 nach Südfrankreich eingeschleppt, erreichte 2014 Deutschland und breitet sich seitdem weiter nach Norden und Osten aus. Der erste Nachweis in Deutschland erfolgte 2014 nördlich von Karlsruhe. In Baden-Württemberg, dem Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen ist sie bereits stark verbreitet.
Verwendete Quellen:
Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz
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