Großeinsatz der Polizei
Im ICE: Mann verletzt vier Passagiere in Niederbayern - wohl mit einem Hammer
Veröffentlicht:
von dpaGroßeinsatz in Straßkirchen: Die Polizei rückte nach einem Axtangriff aus.
Bild: Marijan Murat/dpa
In Straßkirchen gab es einen Großeinsatz der Polizei. Viele Fragen sind noch offen. Die Tatwaffe könnte ein Hammer gewesen sein.
In einem ICE werden mehrere Menschen angegriffen, der mutmaßliche Täter wird festgenommen. Viele Fragen sind noch offen.
Was wir wissen:
- Der Tatort: Die Tat ereignete sich im niederbayerischen Straßkirchen (Landkreis Straubing-Bogen) in einem ICE. Der Zug war mit ungefähr 500 Fahrgästen von Hamburg-Altona in Richtung Wien unterwegs.
- Die Verletzten: Fünf Menschen wurden verletzt, darunter der mutmaßliche Angreifer. Vier Fahrgäste seien nach ersten Erkenntnissen leicht verletzt, der Täter "dürfte etwas schwerer verletzt sein", sagte ein Sprecher. In Lebensgefahr schwebe nach derzeitigem Stand niemand. Bei den Opfern handele es sich um drei Syrer im Alter von 15, 24 und 51 Jahren. Die vierte Person ist 38 Jahre alt. Welcher Nationalität sie angehört, ist derzeit nicht bekannt.
- Der mutmaßliche Täter: Tatverdächtig ist ein 20 Jahre alter Syrer. Er wurde festgenommen und wird ärztlich behandelt.
- Der Tatablauf: Die Rettungskräfte wurden gegen 14.00 Uhr alarmiert. Passagiere konnten den Mann wohl überwältigen und den Nothalt betätigen, worauf der ICE bei Straßkirchen stehenblieb.
- Die Tatwaffe: Die Ermittler gehen derzeit von einem Hammer aus.
Auch in den News
Mehr News

Frontalzusammenstoß
Horrorcrash beim Abiegen: Zwei Tote und drei Schwerverletzte

Streit um Wiedereröffnung
Straße von Hormus: Teherans Bedingungen erhöhen Druck auf Trump

Beliebte Urlaubsregion
Riesenwels erobert Gardasee: Experten warnen vor Monster-Fischen

Nahost
Israel lehnt Gaza-Friedensplan ab: 100-Prozent-Entwaffnung der Hamas gefordert

Vorgaben des Bundes
Bahn: Bilger will Vorstandsboni an Pünktlichkeit koppeln

Finanzen
Steuervorauszahlungen für Rentner: Was man dagegen tun kann

Wegen Niedrigwassers
Sonntagsfahrverbot für Lkw in NRW bereits ausgesetzt

Experten besorgt
Microsoft-Outlook-Lücke: Öffnen einer E-Mail kann zur Falle werden

Migration
SPD macht Druck beim Familiennachzug für Geflüchtete

