Messerangriff
Herford: 16-Jähriger nahe Weihnachtsmarkt niedergestochen - Tatverdächtiger gefasst
Veröffentlicht:
von Jana Wejkum:newstime
NRW: 16-Jähriger mit Messer niedergestochen
Videoclip • 30 Sek • Ab 12
Bei einem Messerangriff in Herford wird ein 16-Jähriger lebensgefährlich verletzt. Laut Polizei sollen sich Täter und Opfer gekannt haben.
Nach einem Messerangriff auf einen 16-Jährigen in Herford hat die Polizei noch in der Nacht einen Tatverdächtigen festgenommen. Laut einer Pressemitteilung der Polizei Bielefeld handelt es sich um einen 15-jährigen Herforder aus dem Nordirak mit ungeklärter Staatsbürgerschaft.
Ein 16-Jähriger wurde am Donnerstagabend (11. Dezember) in Herford Opfer eines Messerangriffs. Der Jugendliche aus Bad Salzuflen sei gegen 19:30 Uhr offenbar durch ein Stichwerkzeug lebensgefährlich am Oberkörper verletzt worden, hieß es in der gemeinsamen Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft am späten Abend.
Er sei vor Ort notfallmedizinisch erstversorgt und anschließend zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht worden. Noch in der Nacht sei er notoperiert worden. Dadurch habe sich sein Gesundheitszustand stabilisiert.
Täter und Opfer sollen sich gekannt haben
Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge kannten sich Angreifer und Opfer. Ein oder mehrere unbekannte Täter konnten flüchten und sind bislang nicht gefasst. Die Ermittler:innen suchen daher nach Zeug:innen, die die Tat oder verdächtige Personen beobachtet haben. Nähere Angaben zu einem möglichen Täter machte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht.
Der Vorfall habe sich in einer Seitenstraße am Rande des Weihnachtsmarkts ereignet, teilte ein Sprecher der Polizei mit. Obwohl der Angriff in der Nähe passierte, nimmt die Polizei keinen Zusammenhang zwischen der Tat und dem Weihnachtsmarkt an. Ermittler:innen gehen von versuchtem Totschlag mit gefährlicher Körperverletzung aus. Es wurde eine Mordkommission eingerichtet, wie Staatsanwaltschaft und Polizei später gemeinsam mitteilten.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Bielefeld und des Polizeipräsidiums Bielefeld
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