Aber Schauer im Norden
Herbstbeginn mit Hitze: Im Süden drohen wieder 35 Grad
Veröffentlicht:
von Max Strumberger:newstime
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Videoclip • 01:06 Min • Ab 12
Der Herbst beginnt – doch im Süden Deutschlands ist von Abkühlung zunächst wenig zu spüren. Ab Freitag sind am Oberrhein mehr als 30 Grad möglich.
Das Wichtigste in Kürze
Noch einmal Hochsommer statt Herbst: Im Südwesten steigen die Temperaturen in den kommenden Tagen deutlich an.
Gleichzeitig machen sich im Norden Schauer, Gewitter und Sturmböen breit.
Eine turbulente Wetterwoche steht bevor.
Im Süden Deutschlands baut sich zum Start in den meteorologischen Herbst erneut sommerliche Hitze auf. Besonders am Oberrhein könnte sich ab Freitag eine lokale Hitzewelle entwickeln. Dann sind dort Temperaturen von mehr als 30 Grad möglich, einzelne Wettermodelle berechnen sogar Spitzenwerte bis 33 Grad. Für Sonntag werden im Oberrheingraben örtlich bis zu 35 Grad erwartet. In weiten Teilen der Südhälfte könnten die Temperaturen auf 31 bis 32 Grad steigen.
Zunächst bleibt die Wetterlage jedoch zweigeteilt. Während es im Süden vielerorts freundlich, trocken und warm ist, zeigt sich der Norden bereits deutlich herbstlicher. Dort liegen die Höchstwerte meist nur zwischen 20 und 22 Grad. Schauer, Regen und kräftiger Wind prägen das Wetter, an den Küsten sind auch stürmische Böen möglich. Besonders im Norden und Westen kann es in den kommenden Tagen wiederholt ungemütlich werden.
Über 30 Grad am Oberrhein erwartet
Ab Donnerstag verstärkt sich der Gegensatz. Ein Höhenrücken von Südwesteuropa breitet sich nach Mitteleuropa aus und lenkt warme Luftmassen in Richtung Deutschland. Im Südwesten steigen die Temperaturen verbreitet auf etwa 25 bis 28 Grad. Am Oberrhein könnte die 30-Grad-Marke bereits am Freitag überschritten werden. Hochdruck sorgt dort voraussichtlich für trockene und sonnige Bedingungen, während der Norden weiter unter dem Einfluss von Tiefdruckgebieten über Nordeuropa bleibt.
Auch am Wochenende dürfte sich die Wärme im Süden halten. Am Samstag sind erneut Werte um 28 Grad zu erwarten, am Oberrhein bleibt die Marke von 30 Grad in Reichweite. Sollte sich das warme Szenario des europäischen Wettermodells ECMWF bestätigen, könnten am Sonntag in der gesamten Südhälfte Temperaturen bis 32 Grad erreicht werden. Am Oberrhein wären dann drei Tage in Folge mit mehr als 30 Grad möglich – eine ungewöhnliche Hitzewelle für den frühen Herbst.
Mehr zu dem Thema:
Schauer im Norden – Hitze im Süden
Im Norden drohen dagegen weitere Schauer, Gewitter und kräftige Böen. Bereits zum Wochenbeginn sind lokal stürmische Entwicklungen möglich. Vereinzelt kann auch eine rotierende Gewitterzelle nicht ausgeschlossen werden. Nach dem heißen und trockenen Sommer gelten die Bäume vielerorts als geschwächt, sodass selbst mäßige Sturmstärken Äste abbrechen oder Bäume umstürzen lassen können. Die Prognose für die Hitze im Süden bleibt allerdings unsicher: Während das ECMWF bis zu 35 Grad berechnet, sehen andere Modelle, darunter das deutsche, deutlich niedrigere Werte von 22 bis 24 Grad.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
weather.com/Herbst startet mit neuer Hitze in Deutschland
wetter.com/Zwischen Herbststurm und Hitzewelle: Wettergegensätze verschärfen sich in der neuen Woche
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