Vier Wochen nach der Tat
Hat sie Fabian aus Güstrow getötet? Mordverdächtige sitzt in Untersuchungshaft
Veröffentlicht:
von dpa:newstime
Festnahme im Mordfall Fabian - das ist bislang bekannt
Videoclip • 28 Sek • Ab 12
Die Frau soll den achtjährigen Jungen aus Güstrow getötet haben. Die Polizei hält sich mit weiteren Informationen bislang zurück.
Die Mordverdächtige im Fall Fabian ist in Untersuchungshaft. Die Beschuldigte habe keine Angaben zur Sache gemacht und komme nun in eine Justizvollzugsanstalt, sagte Staatsanwalt Harald Nowack, nachdem der zuständige Ermittlungsrichter am Amtsgericht Rostock ihr den bereits erlassenen Haftbefehl verkündet hatte.
Die Frau soll den achtjährigen Fabian aus Güstrow getötet haben. Das Kind war am 10. Oktober verschwunden. Vier Tage später wurde sein Leichnam gefunden. Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass der Grundschüler bereits am 10. Oktober getötet und dann an dem späteren Auffindeort in Klein Upahl abgelegt wurde.
Die Verdächtige war am Donnerstag (6. November) festgenommen worden. Angaben zur Frau und zur Frage, in welchem Verhältnis sie zum getöteten Fabian stand, machten Polizei und Staatsanwaltschaft nicht. Die Staatsanwaltschaft nannte dafür sowohl ermittlungstaktische als auch persönlichkeitsrechtliche Gründe.
Das Amtsgericht Rostock hatte auf Antrag der Staatsanwaltschaft Rostock Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Mordes erlassen. "Die Verdachtsgründe gegen diese Person ergeben sich aus einer Zusammenschau der bislang ermittelten Indiztatsachen", teilte die Polizei am Donnerstag mit.
:newstime verpasst? Hier aktuelle Folge ansehen
Mehr entdecken

Ausgleichszahlung für Eltern
Mütterrente III: Wie wird sie berechnet – und wer bekommt sie?

Nach Landtagswahl im September
Wie das BSW der AfD in Sachsen-Anhalt zur Macht verhelfen könnte

Umfrage
Hohe Spritpreise: Immer mehr Deutsche fahren seltener Auto

Bei Titelgewinn
WM 2026 sprengt Rekorde: So viel verdienen die Spieler

Naher Osten
Iran-Deal in Sicht – doch die Angriffe laufen weiter

Kampf gegen Drogenkartelle
Trump nach Gangster-Liquidierung: "Drogenbarone gehören in die Hölle"

