Attacke am Strand

Haiangriff auf Surfer im Westen Australiens – schwere Verletzungen

Veröffentlicht:

von Christopher Schmitt

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Australien: Taucher nach Haiattacke tot (7. Juni)

Videoclip • 01:03 Min • Ab 12


An der australischen Westküste ist es zu einem folgenreichen Haiangriff gekommen. Ein Surfer wurde schwer verletzt in die Klinik gebracht. Nun wird der Vorfall untersucht.

Nach einer Haiattacke an der Westküste Australiens musste ein Surfer mit schweren Verletzungen in die Klinik eingeliefert werden. Am Glenfield Beach nördlich der Stadt Geraldton und etwa 400 Kilometer nördlich von Perth griff das Tier an und fügte dem 56-Jährigen schwere Verletzungen am Bein zu. Laut der Zeitung "Geraldton Guardian", handelt es sich um einen erfahrenen Surfer. Dem Bericht zufolge befindet er sich in einem ernsten, aber stabilen Zustand.

Während der Untersuchungen wurde der Strand gesperrt. "Um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten, wird allen Wassersportlern geraten, das Gebiet zu meiden, da sich der Hai möglicherweise noch in der Nähe aufhält", warnte die Stadtverwaltung auf Social Media. Medienberichten zufolge sprach der Bürgermeister von einer "schrecklichen Nachricht". Er untertrich, dass Haiangriffe in der Region sehr ungewöhnlich seien.

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Noch ist unklar, um welche Hai-Art es sich handelt. Jedoch sei etwa 40 Meter vor der Küste laut der Organisation Surf Life Saving WA ein Tier gesichtet worden. Die Spezies des Hais soll über die Bissspuren im schwerbeschädigten Surfboard identifiziert werden. Drei in der Region beheimatete Arten sind besonders gefährlich für den Menschen: Tigerhaie, Weiße Haie sowie Bullenhaie.

Vier tödliche Angriffe im laufenden Jahr

Schon vier tödliche Haiangriffe wurden dieses Jahr in Australien registriert, an der Westküste gab es zwei Opfer. Durchschnittlich kam es in der letzten Dekade zu 20 Hai-Zwischenfällen mit Verletzen im Jahr und 2,8 Todesfällen.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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