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Großeinsatz nach Schüssen in Solingen: Ein Mann wird verletzt – Täter auf der Flucht

Veröffentlicht:

von Max Strumberger

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So arbeitet die Polizei in Deutschland

Videoclip • 01:46 Min • Ab 12


Nach mehreren Schüssen in Solingen läuft ein Großeinsatz der Polizei. Ein Mann wurde verletzt – vom mutmaßlichen Täter fehlt bislang jede Spur.

Das Wichtigste in Kürze

  • Nach einer mutmaßlichen Schussabgabe in Solingen ist ein Mann verletzt worden.

  • Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, denn noch sind Täter, Motiv und Tathergang unklar.

  • Die Polizei bittet die Bevölkerung deshalb um Hinweise.

Am Mittwochmorgen sind mitten in der Solinger Fußgängerzone in Ohligs Schüsse gefallen. Gegen 8.40 Uhr meldeten mehrere Zeugen Schussgeräusche, wenig später rückte die Polizei mit zahlreichen Einsatzkräften an. Ein Mann wurde verletzt und von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Zugleich untersuchen die Ermittler einen zweiten Ort, der nur rund 150 Meter entfernt liegt.

Dort sicherten Kriminaltechniker Einschusslöcher an einer Gebäudefassade sowie weitere Spuren. Noch ist offen, ob beide Tatorte unmittelbar zusammenhängen oder ob sich der Ablauf der Tat erst im Zuge der Spurensicherung vollständig rekonstruieren lässt. Der oder die mutmaßlichen Täter konnten fliehen.


Fahndung nach einem Täter läuft

Die Polizei sperrte weite Teile der Ohligser Fußgängerzone ab, darunter auch den Bereich vor Geschäften und einer früheren Gaststätte. Für Anwohner und den Verkehr kam es dadurch zu erheblichen Behinderungen. Spezialisten sicherten Beweismittel und befragten Zeugen, während parallel nach einem möglichen männlichen Täter gefahndet wurde.

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Polizei sieht keine Gefahr für die Bevölkerung

Zu Motiv, Tathergang und möglicher Beziehung zwischen Opfer und Schützen lagen zunächst keine gesicherten Erkenntnisse vor. Nach Polizeiangaben besteht derzeit keine Gefahr für die Bevölkerung. Die Ermittlungen dauern an, die Behörden hoffen nun auf weitere Hinweise von Zeugen, um die Schüsse von Ohligs schnell aufzuklären.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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