Influenza-Viren

Grippe bei Kindern: Das müssen Eltern beachten

Veröffentlicht:

von Jacqueline Bittl

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"Super-Grippe": Influenza-Variante wütet - erste Tote (13. Januar)

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Die echte Grippe bei Kindern tritt oft plötzlich auf und macht sie schlapp, fiebrig und appetitlos. Darauf müssen Eltern jetzt achten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kinder mit echter Grippe zeigen plötzlich hohes Fieber, Abgeschlagenheit und Muskel- oder Kopfschmerzen.

  • Bettruhe, ausreichendes Trinken und gegebenenfalls fiebersenkende Mittel helfen, die Erkrankung zu überstehen.

  • Grippeviren sind sehr ansteckend, eine Impfung schützt besonders Kinder mit Vorerkrankungen und die ganze Familie.

Das Kind hat plötzlich hohes Fieber, ist müde, schlapp und zeigt keinen Appetit: Im Gegensatz zu einer meist harmlos verlaufenden Erkältung ist die echte Grippe, ausgelöst durch Influenza-Viren, eine ernsthafte Erkrankung. Vor allem die sogenannte "Subklade K" sorgt seit November für eine ungewöhnlich frühe und intensive Grippe-Saison. Eltern sind schnell besorgt, wenn ihr Kind so krank ist. Wichtig ist jetzt, richtig zu reagieren.

Typische Anzeichen einer Grippe bei Kindern

Die echte Grippe beginnt häufig abrupt. Eltern können auf folgende typische Symptome achten:

  • Hohes Fieber (über 38,5 Grad Celsius)

  • Abgeschlagenheit

  • Muskel-, Kopf- und Gliederschmerzen

  • Trockener Reizhusten

  • Starke Müdigkeit

  • Gelegentlich Übelkeit und Erbrechen

Zeigt das Kind während einer Grippewelle grippeähnliche Symptome, empfiehlt das Portal "Kindergesundheit-info.de" des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), Kontakt mit der Kinderarztpraxis aufzunehmen.
Für eine sichere Diagnose sind Laboruntersuchungen erforderlich, bei denen etwa ein Nasen- oder Rachenabstrich genommen wird.

Eltern können zur ersten Einschätzung auch Kombi-Selbsttests aus der Apotheke oder Drogerie verwenden, sofern das Kind die Anwendung zulässt. Laut Robert Koch-Institut (RKI) erkennen Antigentests jedoch nicht alle Influenza-Erkrankungen zuverlässig.

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Unterstützung des Kindes zu Hause

Bei ansonsten gesunden Kindern reicht bei einer Influenza meist einige Tage Bettruhe aus, um sich zu erholen, so "Kinder- & Jugendärzte im Netz". Eltern können bei Bedarf fiebersenkende und schmerzlindernde Mittel geben, idealerweise nach Rücksprache mit der Kinderarztpraxis. Wichtig ist außerdem, auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten.

Antibiotika sind bei einer Grippe wirkungslos, da die Erkrankung viral verursacht ist. Kommt es jedoch zu bakteriellen Folgeinfektionen wie einer Lungenentzündung, müssen diese in der Regel mit Antibiotika behandelt werden.

Maßnahmen zum Schutz der Familie

Grippeviren sind hoch ansteckend. Den besten Schutz gegen Influenza bietet eine Impfung. Sind Eltern geimpft, kann sich das häusliche Umfeld entspannter gestalten.

Während der Erkrankung sollten Familien dennoch Hygieneregeln beachten, um eine Ansteckung weiterer Mitglieder zu verhindern:

  • Regelmäßig Hände waschen

  • In die Ellenbeuge oder in Einwegtaschentücher niesen und husten

  • Benutzte Taschentücher sofort entsorgen

  • Regelmäßig lüften

  • Optional medizinische Masken tragen

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte weist darauf hin, dass schwere Krankheitsverläufe vor allem ältere Menschen, chronisch Kranke und Personen mit geschwächtem Immunsystem betreffen. Eltern sollten deshalb verhindern, dass ihr Kind während der Krankheit Kontakt zu den Großeltern hat.

Empfehlungen zur Grippeimpfung für Kinder

Laut BIÖG empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die jährliche Grippeimpfung für alle Kinder ab sechs  Monaten, die aufgrund einer Vorerkrankung ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf haben.

Dazu zählen unter anderem chronische Erkrankungen der Atemwege, Herz- oder Kreislauferkrankungen, Leber- oder Nierenkrankheiten sowie Diabetes oder andere Stoffwechselerkrankungen.

Eltern sollten mit der behandelnden Kinderärztin oder dem Kinderarzt klären, ob ihr Kind zu einer Risikogruppe gehört oder aus anderen Gründen geimpft werden sollte. Expert:innen empfehlen die Impfung auch dann, wenn die Grippewelle bereits begonnen hat.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

Kindergesundheit-info.de des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG)

Kinder- & Jugendärzte im Netz

Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte

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