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Gefälschte Paypal-Mail: Verbraucherzentrale warnt vor Phishing
Veröffentlicht:
von Damian RauschDas Logo von Paypal wird derzeit in betrügerischen Phishing-Mails missbraucht – die Verbraucherzentrale warnt eindringlich.
Bild: Sebastian Kahnert/dpa
Eine neue Phishing-Mail im Namen von Paypal sorgt für Verunsicherung. Sie wirkt täuschend echt – doch wer klickt, riskiert den Verlust seiner Zugangsdaten.
Das Wichtigste in Kürze
Die Verbraucherzentrale warnt vor einer gefälschten Paypal-Mail mit dem Betreff "VERDÄCHTIGER ZUSAMMENHANG".
Die Mail droht mit Kontoeinschränkungen und fordert zur Datenbestätigung über einen Link auf – ein klassisches Phishing-Muster.
Paypal verschickt nach eigenen Angaben niemals E-Mails mit der Aufforderung, persönliche Daten über externe Links einzugeben.
Eine alarmierende E-Mail mit Großbuchstaben im Betreff, eine angebliche Sicherheitswarnung und die Aufforderung zum sofortigen Handeln: Aktuell kursiert eine gefälschte Nachricht im Namen von PayPal, vor der die Verbraucherzentrale eindringlich warnt. In der Mail wird behauptet, das Paypal-Konto der Empfänger:innen sei eingeschränkt worden. Der Betreff lautet "VERDÄCHTIGER ZUSAMMENHANG". Als Grund nennen die Absender eine angeblich verdächtige Anmeldung von einem unbekannten Gerät. Um die "uneingeschränkte Nutzung" wiederherzustellen, sollen Nutzer:innen über einen Link ihre Daten überprüfen oder ihre Identität bestätigen.
Verbraucherzentrale warnt: So funktioniert Paypal‑Phishing
Genau hier liegt die Gefahr. Die Betrüger:innen setzen gezielt auf Zeitdruck und Angst, um unüberlegte Klicks zu provozieren. Wer dem Link folgt, landet in der Regel auf einer täuschend echt gestalteten Seite, die nur ein Ziel hat: Zugangsdaten abzugreifen.
Dass Paypal für viele Menschen ein zentrales Zahlungsmittel ist, erhöht die Wirkung solcher Drohungen. Die Aussicht auf blockierte Zahlungen oder eingeschränkten Kontozugriff sorgt dafür, dass Warnsignale leichter übersehen werden.
Dabei lassen sich die Fake-Mails erkennen. Typisch sind eine unpersönliche Anrede, eine Absenderadresse außerhalb der offiziellen Paypal-Domains sowie die Kombination aus Kontodrohung und direktem Link. Genau dieses Muster stuft die Verbraucherzentrale als klassisches Phishing ein.
Paypal selbst verschickt nach eigenen Angaben keine E-Mails, in denen Kund:innen zur Eingabe sensibler Daten über einen Link aufgefordert werden. Sicherheitsrelevante Hinweise finden sich ausschließlich im Kundenkonto oder in der offiziellen App. Wer unsicher ist, sollte diese selbstständig aufrufen und dort prüfen, ob tatsächlich eine Warnung vorliegt.
Die Verbraucherzentrale rät, auf solche E-Mails nicht zu reagieren, den Link nicht anzuklicken und die Nachricht direkt als Spam zu markieren.
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Verwendete Quellen:
Watson: "Phishing bei Paypal: Diese E-Mail ist Betrug"
Verbraucherzentrale
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