Wettertrend für April
Frühlingssonne oder Schnee? So könnte das Wetter an Ostern werden
Veröffentlicht:
von Nadine von Parseval:newstime
"Extremwetter": Gibt es ein Schnee-Comeback?
Videoclip • 01:37 Min • Ab 12
Bleibt der Frühling bis Ostern oder folgt noch einmal ein Wetterumschwung? Erste Signale aus der Großwetterlage deuten auf mehr Bewegung in der Atmosphäre hin. Welche Auswirkungen hat das auf das Wetter an Ostern?
Das Wichtigste in Kürze
Das stabile Frühlingshoch über Mitteleuropa schwächt sich im Laufe der Woche ab.
Schauer und örtliche Gewitter werden wahrscheinlicher, die Temperaturen bleiben zunächst mild.
Für Ostern ist ein klarer Trend noch nicht möglich – sowohl Frühling als auch Kälteeinbruch sind denkbar.
Der Frühling zeigt sich aktuell von seiner angenehmen Seite. Saharastaub und hohe Wolkenfelder lassen den Himmel vielerorts zwar milchig erscheinen, doch meist bleibt es trocken. Lediglich im Norden und Osten ziehen zeitweise dichtere Wolken durch.
Ansonsten dominiert ruhiges Wetter mit schwachem Wind. Die Temperaturen erreichen verbreitet zwischen 14 und 18 Grad und sorgen weiterhin für ein deutlich frühlingshaftes Gefühl.
Hoch zieht sich zurück – Schauer und Gewitter möglich
Laut der Online-Seite "Wetterprognose und Wettervorhersage" schwächt sich das Hochdruckgebiet über Mitteleuropa im Laufe der Woche allmählich ab und verlagert sich Richtung Osteuropa. Dadurch erhält die Frontalzone über dem Atlantik mehr Spielraum und kann das Wetter in Deutschland zunehmend beeinflussen.
Von Westen ziehen zunehmend Wolkenfelder auf. Neben einzelnen Schauern sind dann auch örtliche Gewitter möglich, da mit der Südwestströmung feuchtwarme Luft herangeführt wird. Trotz der zunehmenden Unbeständigkeit bleiben die Temperaturen zunächst mild und erreichen weiterhin etwa 14 bis 18 Grad, lokal sogar bis 20 Grad.
Blick auf Ostern bleibt unsicher
Wie das Wetter an Ostern tatsächlich wird, lässt sich derzeit noch nicht seriös vorhersagen. Die Feiertage fallen 2026 auf den 5. und 6. April – also noch rund vier Wochen entfernt. In dieser Zeitspanne sind nur Trends der Großwetterlage möglich.
Ein wichtiger Faktor ist dabei der Polarwirbel. In diesem Jahr befindet er sich im sogenannten Final-Warming, also in der Auflösungsphase. Dadurch kann die Atmosphäre im Frühling besonders unruhig werden – mit wechselhaften Aprilbedingungen.
Statistisch betrachtet kann es rund um Ostern sogar häufiger zu Schneeschauern kommen als an Weihnachten, wenn das Fest auf Ende März oder Anfang April fällt. Ob es tatsächlich zu einem späten Wintereinbruch kommt, hängt jedoch stark davon ab, wie sich Hochdruckgebiete und die Frontalzone in den kommenden Wochen positionieren.
Aktuelle Modellrechnungen zeigen mehrere mögliche Szenarien. Am wahrscheinlichsten gilt derzeit eine Blockade durch Hochdruckgebiete über den nördlichen Breiten Europas. Diese könnte das Wetter zwar überwiegend trocken halten, aber auch kühlere Luft aus Osten nach Mitteleuropa lenken. Temperaturen zwischen 8 und 13 Grad wären Anfang April dann durchaus typisch.
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Verwendete Quellen:
Wetterprognose und Wettervorhersage: "Wetter Ostern 2026 - Frühling oder Schnee - die Wetterentwicklung bis April"
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