Unbewachter Strand
Tragödie bei Biarritz: Zwei Deutsche ertrinken an französischer Atlantikküste
Aktualisiert:
von Michael Reimers:newstime
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Videoclip • 01:13 Min • Ab 12
Innerhalb weniger Stunden ereignen sich nahe Biarritz in Frankreich tödliche Badeunfälle – zwei Deutsche sterben. Die Rettungskräfte haben einen wichtigen Appell.
Das Wichtigste in Kürze
An der Atlantikküste bei Biarritz endet der Urlaub für zwei deutsche Touristen tödlich.
Ein 53-Jähriger wird von der Strömung erfasst, während seine Kinder zusehen müssen.
Nur Stunden später stirbt ein 80-Jähriger im Wasser – die Strände sind zu dieser Zeit bereits unbewacht.
An der französischen Atlantikküste bei Biarritz haben zwei deutsche Urlauber ihr Leben verloren. Die Unglücke ereigneten sich am Mittwoch (2. September) an Stränden, die nach dem Ende der französischen Sommerferien nicht mehr von Rettungsschwimmer:innen überwacht werden.
Der erste Vorfall kostete einen 53-jährigen Mann das Leben. Er geriet beim Schwimmen in Schwierigkeiten und wurde von einem Surflehrer aus dem Wasser geholt. Alle Wiederbelebungsversuche am Strand blieben erfolglos. Vermutlich hatte die Strömung den Urlauber mitgerissen – wie auch andere Badegäst:innen, die sich jedoch selbst retten konnten. Der Mann war gemeinsam mit seinen beiden Kindern im Alter von 16 und 19 Jahren schwimmen gegangen. Die Jugendlichen erlitten einen schweren Schock.
Nur wenige Stunden später starb an einem nahegelegenen Strand ein 80-jähriger Deutscher. Er wurde leblos am Strand entdeckt, nachdem er offenbar beim Schwimmen einen Herzstillstand erlitten hatte.
Auch in den News:
Strände nach Sommerferien unbewacht
Die Rettungskräfte appellieren eindringlich an Tourist:innen, ausschließlich an bewachten Stränden zu schwimmen. Seit Montag (31. August), dem Ende der französischen Sommerferien, sind viele Küstenabschnitte nicht mehr durch Rettungsschwimmer:innen gesichert.
Die beiden Todesfälle reihen sich in eine besorgniserregende Statistik ein: Nach den Hitze-Rekorden in Westeuropa sind in diesem Sommer alleine in Frankreich bereits über 300 Menschen ertrunken – rund 14 Prozent mehr als im vergangenen Sommer.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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