Hitze hilft bei der Ausbreitung

Eichenprozessionsspinner werden in Deutschland zur Plage

Veröffentlicht:

von Benedict Hottner

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Eichenprozessionsspinner werden zur Plage

Videoclip • 01:10 Min • Ab 12


Die heißen Sommertage haben nicht nur für volle Badeseen gesorgt. Auch der Eichenprozessionsspinner profitiert von den hohen Temperaturen. Expert:innen warnen vor gesundheitlichen Risiken und einer weiteren Ausbreitung.

Die warmen und trockenen Wetterbedingungen der vergangenen Wochen kommen dem Eichenprozessionsspinner zugute. Nach Angaben des Umweltbundesamts bevorzugen die Nachtfalter genau dieses Klima. In mehreren Regionen Deutschlands wird deshalb bereits wieder gegen die Raupen vorgegangen.

So wurden in Teilen von Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Brandenburg große Flächen aus der Luft mit bakterienbasierten Mitteln behandelt. In anderen Städten setzen Behörden auf alternative Methoden wie Fadenwürmer oder das Absaugen der Nester. In Baden-Württemberg musste am Waidsee wegen eines Befalls sogar ein Bereich gesperrt werden.

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Eichenprozessionsspinner können Allergien auslösen

Gefährlich sind vor allem die feinen Brennhaare der Raupen. Sie können Hautreizungen, allergische Reaktionen und Atembeschwerden auslösen. Das Umweltbundesamt empfiehlt deshalb, betroffene Gebiete möglichst zu meiden.

Nicht jedes Gespinst an Bäumen stammt jedoch vom Eichenprozessionsspinner. Häufig handelt es sich um harmlose Gespinstmotten, die zwar ähnlich aussehen, für Menschen aber keine gesundheitliche Gefahr darstellen.

Expert:innen rechnen damit, dass sich der Eichenprozessionsspinner durch den Klimawandel künftig weiter ausbreiten wird. Wärmere Frühjahre könnten laut Umweltbundesamt dazu führen, dass neue Regionen von den Raupen besiedelt werden.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


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