Zeckengefahr

Zecken in Bayern: Bereits 175 FSME-Fälle in diesem Jahr

Veröffentlicht:

von Alice Majewski

Zeckenstiche können schwerwiegende Krankheiten hervorrufen. (Symbolbild)

Bild: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa


Die Gesundheitsministerin rät zur Impfung. Der gesamte Freistaat Bayern gilt als Risikogebiet.

175 FSME-Fälle in Bayern gemeldet

Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) hat auf die anhaltend hohe Gefahr durch Zeckenstiche hingewiesen. Bis zum Stichtag 3. August seien in diesem Jahr bereits 175 Fälle der durch Zecken übertragenen Krankheit FSME gemeldet worden, die etwa zu Hirnhautentzündungen führt. Im Vorjahr waren es mit 165 Fällen etwas weniger.

Ministerin rät zu Impfschutz

"Gerade in der Ferienzeit sollte geprüft werden, ob ein Impfschutz gegen FSME sichergestellt ist", sagte Gerlach. Auch in einigen beliebten Urlaubsländern bestehe ein erhöhtes Risiko einer FSME-Infektion.

Fast ganz Bayern gilt als Risikogebiet

Der Freistaat Bayern gilt auf nahezu seiner gesamten Fläche laut Robert Koch-Institut (RKI) als FSME-Risikogebiet. Deshalb werde die FSME-Impfung ohne geografische Einschränkung öffentlich empfohlen. Neben FSME können Zecken auch Borreliose-Erkrankungen auslösen. Deren Zahl habe im Vergleich zum Vorjahr leicht abgenommen, es seien aber noch immer 2.700 Fälle registriert worden.

Weitere News:

Schweinestall in Flammen: Über tausend Tiere auf Bauernhof bei Augsburg tot

Drei Frauen sterben bei Frontalcrash auf B470 in Dottenheim – Fahrer alkoholisiert


Verwendete Quelle:

Nachrichtenagentur dpa


Alle Videos bei Joyn:


Mehr entdecken