SEK-Einsatz

Drei Überfälle an einem Tag: Gerichts-Azubi in Dinslaken verhaftet

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von Michael Reimers

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So arbeitet die Polizei in Deutschland

Videoclip • 01:46 Min • Ab 12


Er soll kurz vor dem Abschluss seiner Ausbildung gestanden haben: Nach drei Überfällen mit einer Schusswaffe ist ein Gerichts-Azubi festgenommen worden.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Ein 21 Jahre alter Justizsekretäranwärter soll drei Raubüberfälle in Dinslaken verübt haben.

  • Er sitzt nun in Untersuchungshaft.

  • Justizminister Benjamin Limbach hat den Rechtsausschuss intern darüber informiert.

Er hat die Seiten gewechselt: Ausgerechnet ein Gerichts-Azubi soll Anfang der Woche in Dinslaken in Nordrhein-Westfalen drei Raubüberfälle begangen haben. Nach Angaben der Behörden hatte er es auf einen Getränkemarkt, eine Bäckerei und eine Tankstelle abgesehen. In allen drei Fällen wurde Bargeld erbeutet, indem die Angestellten mit einer Schusswaffe bedroht wurden.

Der 21-Jährige wurde später festgenommen und kam in Untersuchungshaft. Justizminister Benjamin Limbach (Grüne) informierte nach dpa-Informationen den Landtag vertraulich über den Hintergrund.

Zunächst zwei Männer gefasst

Die Staatsanwaltschaft Duisburg bestätigte den Fall. Die Festnahme des Mannes hatte in dieser Woche für Aufsehen gesorgt. Die Polizei hatte mit einem Spezialeinsatzkommando (SEK) zunächst zwei Männer gefasst, die im Verdacht standen, die drei Raubüberfälle begangen zu haben. Einer der beiden wurde wieder freigelassen, der 21-Jährige kam in Untersuchungshaft.

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Dem Vernehmen nach war der junge Mann bei einem Gericht beschäftigt und stand kurz vor dem Abschluss seiner Ausbildung. Er ist Beamter auf Probe.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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