Mit ProSiebenSat.1
Historische Medien-Allianz: Aktionswoche "Demokratie braucht viele Stimmen" startet
Veröffentlicht:
von Emre Bölükbasi:newstime
Demokratie weltweit im Rückzug (26. März)
Videoclip • 01:21 Min • Ab 12
Deutschlands große Medienhäuser ziehen gemeinsam an einem Strang: ProSiebenSat.1 sowie weitere Sender und Medien setzen ein Zeichen für unabhängigen Journalismus und die Demokratie. Was hinter der Aktion steckt.
Das Wichtigste in Kürze
Erstmals stehen Deutschlands größte Medienhäuser im Rahmen einer Aktionswoche gemeinsam für unabhängigen Journalismus ein.
Vom 14. bis 19. September setzen ProSiebenSat.1 und andere Medienhäuser ein starkes Zeichen für die Demokratie.
Rund um den Internationalen Tag der Demokratie soll auf Demokratie und Vielfalt aufmerksam gemacht werden.
Deutschlands Medienlandschaft rückt zusammen: Erstmals schließen sich journalistische Anbieter unterschiedlicher Gattungen vom 14. bis zum 19. September zu einer bundesweiten Aktionswoche für Demokratie und Vielfalt zusammen.
Unter dem Motto "Demokratie braucht viele Stimmen" wollen Zeitungen, Zeitschriften, kostenlose Wochenzeitungen sowie private und öffentlich-rechtliche Sender rund um den Internationalen Tag der Demokratie am 15. September gemeinsam auf die Bedeutung verlässlicher Berichterstattung aufmerksam machen.
Getragen wird die Initiative von einem breiten Bündnis, dem neben ProSiebenSat.1 unter anderem der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV), ARD, ZDF und weitere Partner angehören.
"Professioneller Journalismus" in Zeiten von KI
Hintergrund der Aktion ist laut einer gemeinsamen Pressemitteilung unter anderem der wachsende Einfluss großer Technologiekonzerne und Künstlicher Intelligenz (KI) auf die öffentliche Meinungsbildung. "Immer mehr Inhalte verbreiten sich immer rasanter und häufig ungeprüft, sodass es für viele Menschen schwieriger wird, zu erkennen, welchen Aussagen, Texten oder Bildern sie vertrauen können", schreiben die Initiator:innen.
Genau hier setze der "professionelle Journalismus" an: Er recherchiere, prüfe und ordne Informationen ein und schaffe damit die Grundlage, auf der sich Bürger:innen eine eigene, fundierte Meinung bilden könnten.
Zahlreiche Beiträge für Demokratie und Vielfalt geplant
Konkret plant das Bündnis für die Aktionswoche zahlreiche Beiträge in Print, Radio, Fernsehen, Podcasts und digitalen Formaten sowie öffentliche Dialogveranstaltungen und Redaktionsgespräche. Wie die Verbände betonen, gestaltet jede Redaktion ihre Beiträge dabei eigenständig und ohne inhaltliche Vorgaben von außen. Die Aktion solle ausdrücklich nicht für einzelne Sender oder Verlage werben, sondern für die Vielfalt der Medienlandschaft insgesamt.
Auch in den News:
Verwendete Quellen:
Pressemitteilung: "Journalistische Medien starten gemeinsame bundesweite Aktion zur Bedeutung professioneller Berichterstattung"
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