Bunte Demo

CSD in Bremen: 30.000 Menschen feiern Vielfalt in der City

Veröffentlicht:

von Nadine von Parseval

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Dobrindt fordert härtere Gesetze nach CSD-Anschlag

Videoclip • 01:04 Min • Ab 12


Regenbogenfahnen, Musik und klare Botschaften: Zehntausende Menschen ziehen beim CSD durch Bremen. Die Parade bleibt friedlich – während die Polizei wegen mehrerer Großveranstaltungen besonders gefordert ist.

Das Wichtigste in Kürze

  • Rund 30.000 Menschen ziehen beim Christopher Street Day durch die Bremer Innenstadt.

  • Mehr als 50 Gruppen beteiligen sich an der Parade und setzen gemeinsam ein Zeichen für Vielfalt.

  • Die Polizei begleitet den CSD mit einem größeren Einsatz und hat die Sicherheitslage besonders im Blick.

Regenbogenfahnen wehen über den Straßen, Musik zieht durch die Innenstadt und immer mehr Menschen schließen sich dem bunten Aufzug an: Rund 30.000 Teilnehmer:innen sind am Samstag beim Christopher Street Day (CSD) durch Bremen gezogen. Am Vormittag waren zunächst etwa 5.000 Menschen gestartet. Entlang der Strecke wuchs die Parade jedoch schnell. Die Stimmung beschrieb sie als ausgelassen und friedlich.


Mehr als 50 Gruppen beim CSD dabei

Unter dem Motto "Generationen voller Pride – glücklich, sichtbar, stark" setzen die Teilnehmer:innen ein Zeichen für Vielfalt, Freiheit, Sichtbarkeit und die Rechte queerer Menschen. Mehr als 50 Gruppen aus Vereinen, Initiativen, Unternehmen, Parteien, Gewerkschaften, sozialen Einrichtungen und der Community beteiligen sich nach Angaben der Veranstalter:innen. Damit verzeichnet der Bremer CSD eine Rekordbeteiligung.

Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur das gemeinsame Feiern. Die Menschen wollen zugleich für eine offene und demokratische Gesellschaft einstehen.


Polizei behält Sicherheitslage im Blick

Begleitet wird der CSD von einem größeren Polizeieinsatz. Nach dem Terroranschlag am Rande des CSD in Berlin Ende Juli fließen die jüngsten Ereignisse auch in die Lagebewertung der Bremer Polizei ein.

Die Sicherheitsbehörden stehen dazu nach eigenen Angaben im Austausch mit den Veranstaltern. Die Lage werde fortlaufend bewertet und das Einsatzkonzept bei Bedarf angepasst.

Bei dem Anschlag in Berlin am 25. Juli war ein islamistischer Attentäter mit einem Auto in eine Menschengruppe gefahren und hatte anschließend vermutlich Passant:innen mit einer Machete angegriffen. Eine Frau starb, mindestens 31 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.

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Mehrere Großveranstaltungen in Bremen

Der CSD ist am Samstag nicht das einzige Großereignis in Bremen. Auch ein Erstrundenspiel im DFB-Pokal im Weserstadion sowie ein Konzert am Abend auf der Bürgerweide locken zahlreiche Besucher:innen in die Stadt. Die Polizei rechnet deshalb insgesamt mit Zehntausenden Menschen und empfiehlt Besucher, für ihre An- und Abreise mehr Zeit einzuplanen.

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