Mond-Mission der NASA

Rekord im All: Crew der "Artemis 2" weiter von der Erde entfernt als je zuvor

Veröffentlicht:

von Michael Reimers

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"Artemis 2" stellt neuen Rekord auf

Videoclip • 01:24 Min • Ab 12


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Zur Hälfte ihrer Mission erreicht die "Artemis 2" einen Höhepunkt. Die Crew der Raumkapsel entfernt sich so weit von der Erde wie nie ein Mensch zuvor. Damit erhält sie nicht nur einen neuen Rekordtitel, sondern auch eine besondere Einladung.

Das Wichtigste in Kürze

  • Astronaut:innen der "Artemis 2" haben sich von der Erde so weit entfernt wie noch kein Mensch zuvor.

  • US-Präsident Trump feiert die Crew als "moderne Pioniere".

  • Ein Crew-Mitglied bat das Kontrollzentrum um "20 neue Superlative" für die Sonnenfinsternis.

Auf ihrem Weg Richtung Mond erreichen die vier Astronaut:innen der "Artemis 2" einen historischen Höchstwert: Die "Orion"-Kapsel war an ihrem weitesten Punkt 406.771 Kilometer von der Erde entfernt, wie die US-Raumfahrtbehörde NASA mitteilte. Damit übertreffen sie den 1970 aufgestellten Rekord der "Apollo 13"-Mission von rund 400.171 Kilometern.

Mit ihrer Mission will die Crew nicht nur ihre Vorgänger:innen ehren. "Wir wählen diesen Moment, um diese Generation und die nächste herauszufordern, sicherzustellen, dass dieser Rekord nicht lange hält", so der kanadische Astronaut Jeremy Hansen. Er gehört zusammen mit Christina Koch, Victor Glover und Reid Wiseman seit über 50 Jahren zu den ersten Menschen in der Nähe des Mondes.


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Trump lädt Astronauten ins Weiße Haus ein

US-Präsident Trump gratulierte der Crew mit einer Einladung ins Weiße Haus. "Ich freue mich darauf, euch im Oval Office zu sehen", so Trump in einer Live-Schalte.

Der Präsident will die Besatzung der "Artemis 2" bei dieser Gelegenheit auch um Autogramme bitten. Das mache er nicht oft - aber als "modere Pioniere", so Trump, seien die vier Astronaut:innen "wirklich etwas ganz Besonderes".

Historischer Blick auf den Mond

Zunächst hatte sich der Start der "Artemis 2" aufgrund mehrerer Rückschläge verzögert. Nach erfolgreichem Aufbruch befand sich die Crew am 6. Flugtag (6. April) mit rund 6.545 Kilometern so nah am Mond vorbei wie zu keinem anderen Zeitpunkt der Mission.

Im Verlauf der siebenstündigen Beobachtung zeigte sich den Astronaut:innen ein einzigartiger Anblick. Auch aufgrund der Sonnenverhältnisse konnten sie auf der Rückseite des Erdtrabanten Dinge erkennen, die noch nie ein Mensch zuvor mit eigenen Augen gesehen hat.

Zeitweise kein Kontakt zur Erde möglich

Wie im Voraus erwartet war der Kontakt zum Kontrollzentrum vorübergehend unterbrochen. Rund 40 Minuten hatte die Besatzung im All keinen Kontakt zur Erde.

"Ich habe ein kleines Gebet gesagt", erklärte Astronaut Victor Glover gegenüber US-Präsident Trump. Crew-Mitglied Christina Koch betont, es sei anschließend aber gut gewesen, wieder von der Erde zu hören. "Letztendlich entscheiden wir uns immer für die Erde. Wir werden uns immer für uns gegenseitig entscheiden."

Auch in den News:

Unglaubliche Sonnenfinsternis im All

Mit speziellen Brillen konnten die Astronaut:innen außerdem beobachten, wie die Sonne aus der Perspektive von "Orion" hinter dem Mond verschwand.

Für Glover ist dieser Moment schwer zu beschreiben. "Es ist unglaublich", so der Astronaut. Sein Kollege Reid Wiseman bat das Kontrollzentrum um "20 neue Superlative" für die Sonnenfinsternis.

In der Nacht zum Donnerstag (2. April) startete die "Orion"-Kapsel mit dem Raketensystem "Space Launch System" vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida.

Nicht nur die Mission, auch die Besatzung der "Artemis 2" ist historisch: Koch ist die erste Frau an Bord einer Mondmission der NASA, Glover der erste nicht-weiße Mensch und Hansen der erste Kanadier.

Die Astronaut:innen befinden sich nun wieder auf dem Rückweg zur Erde. Ende der Woche sollen sie nach rund zehn Tagen im Pazifik landen.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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