WHO-Chef in Besorgnis
Weitere Zuspitzung des Ebola-Ausbruchs erwartet
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von dpa:newstime
Ebola-Ausbruch: Lage spitzt sich zu
Videoclip • 01:17 Min • Ab 12
Nach Ausbruch des Ebola-Virus im Kongo warnt der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation vor einer Verschlimmerung der Lage, "bevor es besser wird."
Das Wichtigste in Kürze
In der Demokratischen Republik Kongo wurden 100 Fälle eines Ebola-Infekts bestätigt, 900 Fälle stehen unter Verdacht.
Vor dem Hintergrund des Ausbruchs warnt die WHO vor einer Zuspitzung der Situation.
Der WHO-Chef werde am Dienstag (26.05.) in die Demokratische Republik Kongo reisen.
Der Ebola-Ausbruch in Afrika dürfte sich nach Angaben des Chefs der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, weiter zuspitzen, bevor er unter Kontrolle gebracht wird. "Wir stehen vor einem äußerst ernsten und schwierigen Ausbruch", sagte er nach WHO-Angaben bei einem virtuellen Austausch mit Gesundheitsministern aus Afrika. "Es wird erst noch schlimmer werden, bevor es besser wird."
Man tue alles, um Ausrüstung in die betroffene Region zu bringen und die Eindämmungsmaßnahmen voranzubringen. Dazu gehört etwa, das Vertrauen der Bevölkerung zu gewinnen und Kontaktpersonen von möglicherweise Infizierten zu isolieren. "Doch derzeit ist die Epidemie uns noch einen Schritt voraus", sagte er.
Auch in den News:
Er werde persönlich am Dienstag in die Demokratische Republik Kongo reisen, kündigte Tedros in Genf an. Die dortige Regierung hat bereits mehr als 100 Fälle durch Labortests bestätigt, zehn davon bei inzwischen Verstorbenen. Zudem nennt sie mehr als 900 Verdachtsfälle. Mehr als 200 Kranke sind nach diesen Angaben verstorben.
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