Dutzende Verletzte

Brandkatastrophe in Kenia: Wohl mindestens 16 Tote in Mädcheninternat

Veröffentlicht:

von Emre Bölükbasi

:newstime

Mehrere Schülerinnen bei Feuer in Kenia getötet

Videoclip • 59 Sek • Ab 12


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Ein Feuer bricht in einem Mädcheninternat in Kenia aus und kostet mindestens 16 Schülerinnen das Leben. Die Brandursache ist noch unklar. Es ist nicht das erste solche Unglück in Kenia.

Das Wichtigste in Kürze

  • In Kenias Rift Valley bricht ein Brand in einem Mädchenschlafhaus aus.

  • Mindestens 16 Schülerinnen kommen ums Leben, viele weitere erleiden Verletzungen.

  • Solche Brandkatastrophen an kenianischen Internaten wiederholen sich immer wieder.

In einem Mädcheninternat in Kenia sind mehrere Schülerinnen bei einem Brand am Donnerstagmorgen (28. Mai) ums Leben gekommen. Örtliche Medien berichteten unter Berufung auf einen Polizisten vor Ort von über 16 Toten und 74 Verletzten. Polizei und Rettungsdienste sprachen offiziell bisher nur von mehreren Todesfällen und zahlreichen Verletzten, die in Krankenhäusern im Bezirk Nakuru im kenianischen Rift Valley behandelt werden.

Am Morgen traf Innenminister Kipchumba Murkomen am Unglücksort ein, um sich über den Vorfall zu informieren. Der Brand war nach Angaben des kenianischen Roten Kreuzes gegen 4:30 Uhr gemeldet worden. Zur Brandursache gab es bisher keine Informationen.

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Mangelnder Brandschutz bei vielen Internaten

In Kenia kam es in der Vergangenheit wiederholt zu schweren Brandkatastrophen in Internatsschulen, wobei mangelnde Sicherheitsvorkehrungen eine zentrale Rolle spielten. Bei mehreren dieser Vorfälle konnten Schüler:innen sich nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen, da Fenster vergittert oder Schlafsäle verschlossen waren. Im September 2024 starben beispielsweise 17 Jungen bei einem Brand in einer Internatsschule nahe der Stadt Nyeri.

Die Problematik unzureichender Brandschutzmaßnahmen betrifft vor allem Internate in ländlichen Regionen, wo viele Kinder und Jugendliche aufgrund fehlender Transportmöglichkeiten auf Internatsunterbringung angewiesen sind. Der Schulweg kann dort mehrere Stunden zu Fuß betragen, weshalb Schulbusse nicht existieren und Internate oft die einzige Möglichkeit darstellen, eine höhere Schule zu besuchen.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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